So, 23. September 2018

Einbußen

28.08.2017 15:20

Steirische Hopfenernte ist wieder gering

Am Montag ging es mit der Ernte los, die Vorfreude hielt sich bei den steirischen Hopfenbauern allerdings in Grenzen: Einmal mehr erwartet man aufgrund der extremen Trockenheit in den letzten Wochen und des Spätfrosts im Frühling eine magere Ausbeute. Einziger Trost: Die Qualität des heurigen Hopfens ist sehr gut.

Stolze sieben Meter ragen sie in den Himmel, die Hopfenstöcke der 13 steirischen Produzenten. Aber auf die Größe alleine kommt es bekanntlich nicht an: "Vor allem die Hitze hat den Pflanzen zugesetzt. Mehr als 30 Grad vertragen die Dolden nicht gut, die Auswirkungen auf den Ertrag sind groß", sagt Richard Stelzl, Obmann der Erzeugergemeinschaft für Hopfen in Leutschach. Konkret muss man heuer mit einem Ernteminus von mehr als 20 Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Jahr rechnen.

Weniger Geld am Ende eines Arbeitszyklus’ bedeutet vor allem eines: "Wichtige Investitionen können nicht getätigt werden", weiß Stelzl. Dabei wäre es schon höchst an der Zeit: "Wir hatten ja im Vorjahr das selbe Problem mit den ungünstigen Witterungen und der verringerten Ernte", betont der Landwirt.

Steirischer Hopfen für steirisches Bier
Mit der Entlohnung sind die Mitglieder der südsteirischen Erzeugergemeinschaft aber zufrieden: "Wir bekommen aktuell für einen Kilo Trockenhefe sieben Euro, das ist fair", sagt Stelzl. Die Ernte der Leutschacher geht übrigens zu 100 Prozent an die Österreichische Brauunion. Verarbeitet wird das hochwertige Getreide unter anderem zu Gösser Bier und dem Reininghaus Jahrgangs Pils.

Barbara Winkler, Kronen Zeitung

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