18.08.2017 16:55 |

Start im September

"Krone" auf Probefahrt: Neue U1-Strecke im Test

Mit einem Riesenfest wird am 2. September ab 10 Uhr in Wien die neue U1-Strecke zwischen Reumannplatz und Oberlaa eröffnet. Die Verlängerung bringt 50.000 Favoritnern eine noch schnellere Verbindung in die City und macht die U1 zur längsten U-Bahnlinie der ganzen Stadt. Die "Krone" hat die neue Strecke vorab getestet.

Eines muss man den Wiener Linien lassen: U-Bahn-Bauen können sie. Die 4,6-Kilometer-Trasse ist zur Hälfte unterirdisch, vom Reumannplatz geht es über die Troststraße in die Tiefe. Die Haltestelle Altes Landgut liegt 30 Meter unter dem Verteilerkreis, hier befinden sich die längsten Öffi-Rolltreppen Wiens (ca. 50 Meter).

Via Brücke zur Therme
Ab dann geht es bergauf. Über Neulaa rattert der Zug oberirdisch mit bis zu 80 km/h zur Endstation. In Oberlaa können Passagiere über eine verglaste Brücke zur Therme schlendern. Die Fahrzeit zum Stephansplatz beträgt 15 Minuten. Wichtige Wohngrätzel wie die Hansson-Siedlung sind nun an die U-Bahn angebunden.

"Exakt im Kosten- und Zeitplan"
Die neuen Stationen sind besenrein. Derzeit finden letzte Probefahrten statt. Der Ausbau kostet 600 Millionen Euro. "Das Projekt liegt exakt im Kosten- und Zeitplan", so Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) - nach den Skandalbaustellen (Krankenhaus Nord, Stadthallenbad etc.) endlich eine gute Nachricht.

Daten & Fakten
Länge: 4,6 Kilometer
Stationen: Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa, Oberlaa
Kosten: 600 Millionen Euro
Baubeginn: 2012
Eröffnung: 2. September 2017, 10 Uhr
Fahrzeit von Oberlaa zum Stephansplatz: 15 Minuten

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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