Trauer um "Blacky"

Hund erstickte in Fangeisen: Geldstrafe für Jäger

Tierecke
02.05.2017 17:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eigentlich wollte er mit dem Fangeisen einen Fuchs jagen, um ihn zu präparieren. Statt Meister Reineke geriet Hund "Blacky" in die Falle und erstickte qualvoll.  "Der Gesetzgeber hat sich  schon was dabei gedacht, als er diese Fallen verboten hat", so Richter Stefan Koller. Urteil: 1800 Euro Geldstrafe; nicht rechtskräftig.

"Es tut mir wirklich leid. Das war nicht meine Absicht. Ich bin ja  ein Hundefreund", erklärt der Steirer (57) am Montag in Graz. "Sie wissen, dass das verboten ist, was Sie getan haben? Gerade als Jäger, dessen Aufgabe auch die Hege ist?", stellt Richter Stefan Koller klar. Ja, schon, meint der Angeklagte kleinlaut. Er habe sich nur einen  Fuchs präparieren wollen. "Sie nehmen dabei aber in Kauf, dass jeder in das Fangeisen reinsteigen könnte. Mensch und Tier!"

1800 Euro Geldstrafe für toten "Blacky"
Anfang Jänner war der Appenzeller-Sennenhund-Mischling "Blacky" 250 Meter von seinem Wohnhaus entfernt in die Falle gegangen und grausam erstickt. Gefunden wurde er erst einen Monat später, der Kadaver war eingeschneit worden. Das (nicht rechtskräftige) Urteil: 1800 Euro - der Steirer will es sich überlegen.

Eva Stockner, Kronen Zeitung

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