20 Minuten Zeit:

Stauopfer würden gerne mehr flirten!

Zumindest fühlt sich kaum jemand in Oberösterreich belästigt, wenn ein anderes Stauopfer nett rüberlächelt! Das ergab eine Befragung des Linzer market-Instituts, bei der nur ein Prozent der Stauopfer - immerhin steht jeder dritte Pendler im Schnitt fast täglich 20 Minuten in der Kolonne - sagt, dass ein Stau-Flirt nerven würde.

Wie gut die Nerven der Oberösterreicher sind zeigt, dass der Stau mehr als ein Drittel der Betroffenen ohnehin kalt lässt, aber so richtig gewöht daran haben sich nur etwa 16 Prozent der Befragten. ÖAMTC-Jurist Lukas Thallinger: "Ein lästiger und langer Stau hebt die Verhaltensregeln aber nicht auf."


Wenn’s um Stauverhalten geht, gibt’s ganz typische Verhaltensweisen:
Rettungsgasse: 90 Prozent der Oberösterreicher achten darauf, auf der Autobahn eine korrekte Rettungsgasse zu bilden. 80 Prozent sind genervt, wenn diese jemand zum Durchfahren nutzt, 74 Prozent ärgern sich über Straßenkameraden, die keine Gasse bilden.
Drängler und neurotische Spurwechlser nerven zwei von drei Stauopfern.
Verkehrsfunk ist für etwa 28 Prozent der Befragten ärgerlich, wenn es falsche oder gar keine Zeitangaben gibt.
Urlaubsstau macht die Oberösterreicher weniger nervös, als die tägliche Blechlawine zum Job - 43 Prozent bleiben dabei cool.
Angst, im Stau in einen Auffahrunfall verwickelt zu werden, hat jeder vierte Oberösterreicher.
Ablenkung suchen Stauopfer durch Reden, Hörbücher, Musik und Handy.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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