Mi, 20. Juni 2018

Erfolgsgeheimnis

02.03.2017 08:33

Was Stefan Kraft bei der WM so stark macht

Stefan Kraft kann am Donnerstag als erster Österreicher das Gold-Double schaffen (seinen großartigen zweiten Sprung von der Normalschanze sehen Sie oben im Video). Die "Krone" verrät, was den Salzburger bei der WM so stark macht:

UMFELD
Stefan Kraft hat sich einen Horst geschaffen, in dem er die Energie für seine Großtaten sammelt. Da steht der Naturbursch in engem Kontakt zu den Eltern Margot und Rene, dort lebt der 23-Jährige mit Freundin Marisa in einer Wohnung, hier verbringt er viel Freizeit im Freundeskreis. Im Weltcup-Zirkus sind der langjährige Mentor Patrick Murnig, Stützpunkttrainer Alex Diess und Zimmerkumpel Michael Hayböck wichtige Bezugspersonen.

SIEGERMENTALITÄT
Stefan Kraft verblüfft seine Gegner seit drei Jahren, dass er ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt immer die besten Sprünge auspacken kann. "Es ist wirklich erstaunlich, wie es ihm gelingt, auf den Punkt da zu sein", zieht Cheftrainer Heinz Kuttin vor seinem Vorzeige-Springer den Hut.

FITNESS
Sprungkraft ist ein wichtiges Kapitel in der heimischen Adler-Ausbildung. Kraft weist als fleißiger Trainierer absolute Topwerte auf. "Stefan bringt einen irrsinnigen Punch auf den Tisch", so Andi Goldberger.

MUT
Der Hobby-Kicker geht auf den Schanzen dieser Welt keinem Zweikampf aus dem Weg. "Jeder weiß, dass ich keine Angst habe, ins Loch hinunterzuspringen. Ich setze auch bei ganz großen Weiten einen Telemark", sagt Kraft. Manchmal muss Coach Kuttin den Draufgänger bremsen.

CHARAKTER
Der Himmelsstürmer verliert bei seinen Erfolgen nie die Bodenhaftung. Er erfüllt an der Schanze jeden Autogramm- oder Selfie-Wunsch der Fans, er beantwortet auch persönlich jede Nachricht auf den sozialen Medien: "Ich hätte sonst ein schlechtes Gewissen." Den Salzburger sieht man fast immer mit einem frechen Grinser und einem lockeren Spruch auf den Lippen: "Ich bin sehr fröhlich, ich lache sehr viel, das tut dem Herzen gut."

TECHNIK
Kraft überlässt nichts dem Zufall. Er verbesserte im vergangenen Sommer mit viel, viel Arbeit seinen Sprungstil, um bei allen Bedingungen absolut konkurrenzfähig zu sein: "Früher hatte ich bei Rückenwind oft Schwierigkeiten. Jetzt ist es egal, woher der Wind bläst."

Norbert Niederacher/Lahti, Kronen Zeitung

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