Di, 17. Juli 2018

12.10.2006 16:20

Niedergang der EU...

Das freie Wort

"Der Beitritt von Rumänien und Bulgarien kennzeichnet den Niedergang der Europäischen Union", sagte H.-P. Martin u. a. bei der ORF-Konfrontation zur NR-Wahl und hat damit genau das ausgedrückt, was viele Menschen denken: Wenn sich diese EU weiterhin so aufbläht wie bisher, nur weil sich erweiterungssüchtige Politiker im Dienste von Banken, Versicherungen, Industriebetrieben und der Erdöllobby profilieren wollen, ist es nicht schwer vorauszusagen, dass diese Luftblase eines Tages platzen wird.


Schon die letzte Erweiterung um zehn Staaten hat gezeigt, dass es dabei nicht um das Wohl der Bürger in diesen Ländern oder um die Befindlichkeit der Menschen in der "alten" EU geht, sondern lediglich um die (Eigen-)Interessen einiger Politiker und Betriebe, die sich fette Gewinne versprechen. Weder die Europäische Union selbst noch die meisten neuen Mitglieder der Union sind reif für eine derart voreilige Erweiterung, wie sie laufend stattfindet, und das spüren die Bürger. Das ist auch der Grund für die immer größer werdende Aversion gegen die Geimeinschaft.


Unsere Politiker haben es geschafft, aus einer Zweidrittel-Mehrheit für den EU-Beitritt Österreichs innerhalb von zehn Jahren genau das Gegenteil zu erreichen. Und

die Moral von dieser Gschicht: Bürger belügen lohnt sich nicht.




Franz Weinpolter, Wien
erschienen am Fr, 13.10.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.