"Krone"-Ombudsfrau

Durch Irrtum der Bank war Konto heillos überzogen

Ombudsfrau
30.09.2016 11:22

Das ist ganz schön blöd gelaufen: Eigentlich hat ein Leser aus Niederösterreich seine Bank um Verlängerung der Stundung seiner Kreditraten aufgrund einer prekären finanziellen Lage gebeten. Quasi als "Antwort" buchte diese dem Kunden gleich ein Vielfaches der eigentlichen Rate ab. Irrtümlich, wie sich im Nachhinein herausstellte.

Weil er im Herbst 2015 plötzlich arbeitslos wurde, beantragte Georg K. bei seiner Bank für sechs Monate die Stundung seines Kredits. Weil er in diesem Zeitraum aber keine neue Arbeit fand, bat er das Kreditinstitut nochmals um Aufschub. Ohne Erfolg.

"Im Juni erhielt ich dann eine Jobzusage für Ende Juli. Trotzdem buchte man, ohne mit mir Kontakt aufzunehmen, Anfang Juli einfach drei Viertel des Arbeitslosengeldes für den Kredit ab", war der Niederösterreicher vom Vorgehen der Bank enttäuscht. Kosten wie Miete und Strom blieben unbezahlt, weshalb Herr K. die Ombudsfrau kontaktierte.

Die BAWAG P.S.K. bedauerte auf Anfrage die unberechtigt durchgeführte Abbuchung. Diese habe man rückgängig gemacht. Außerdem habe man auch die zusätzlich beantragte Stundung genehmigt!

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