Mo, 22. Oktober 2018

Assistenzeinsatz

11.07.2016 16:35

Milizsoldaten sichern jetzt die Grenze

Von einem Flüchtlingsstrom wie im vergangenen Sommer sind wir derzeit weit entfernt, der Assistenzeinsatz des Bundesheeres bleibt dennoch aufrecht. Seit kurzem versehen 112 Milizsoldaten entlang der steirisch-slowenischen Staatsgrenze Dienst. Fast alle Bundesländern sind vertreten, die Steiermark stellt mit 34 Soldaten aber den größten Anteil.

Vom Radlpass bis zum Dreiländereck Slowenien-Burgenland-Steiermark: So weit reicht das Einsatzgebiet der Milizsoldaten. Sie gehen einem zivilen Beruf nach, nehmen aber an militärischen Übungen und Einsätzen teil. Eine Woche lang wurden sie beim Jägerbataillon 18 in St. Michael vorbereitet. Patrouillieren und Beobachten an der grünen Grenze zählen zu den Hauptaufgaben. Bei illegalen Grenzübertritten dürfen sie Personen und Fahrzeuge anhalten, danach wird die Polizei hinzugezogen.

Der Einsatz der Milizsoldaten dauert bis zum 18. August, dann werden sie von einer weiteren Milizkompanie abgelöst, die bis Ende September bleiben wird. Ein Vorteil für das Heer: Die Berufssoldaten werden entlastet, können im Sommer auf Urlaub gehen und anderen Aufgaben nachgehen.

Insgesamt wurde die Militärpräsenz an der steirisch-slowenischen Grenze deutlich zurückgefahren. Waren zeitweise mehr als 330 Soldaten im Assistenzeinsatz, sind es nun knapp 170.

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