Do, 16. August 2018

TV-Vertrag

13.11.2015 14:29

Rapid warnt Liga: "Da machen wir nicht mehr mit!"

Rekordmeister Rapid bringt wieder einmal das Thema TV-Eigenvermarkung aufs Tapet. Und diesmal bemerkenswert offensiv. "Da werden wir künftig nicht mehr mitmachen", warnt Präsident Michael Krammer die Bundesliga. Im Video oben sehen Sie die Highlights von der Gleichenfeier zum neuen Allianz Stadion.

"Einen TV-Vertrag, wie er derzeit in der Liga gilt, wird Rapid nicht mehr machen. Das ist - höflich formuliert - eine Förderung der Mittelmäßigkeit", wird Präsident Krammer in der neuen Ausgabe des Wochenmagazins "News" zitiert. Laut dem im Herbst 2012 abgeschlossenen und noch bis 2017 gültigen Vertragswerk mit den Partnern Sky und ORF bekommen alle Bundesliga-Klubs den gleichen Anteil am Einnahmenkuchen.

"Bundesliga profitiert von Rapid"
"Wenn ein Verein nicht in der Lage ist, ein Mindestmaß an Zusehern zu generieren, hat er in der Bundesliga nichts verloren. Und wenn ein Verein niemanden interessiert, dann darf er auch nicht den gleichen Anteil an den TV-Geldern bekommen", gab sich Krammer, der auch das gegenwärtige Lizenzierungsverfahren in Zweifel zieht, angriffig. Peschek stieß ins selbe Horn: "Die Bundesliga profitiert von Rapids Strahlkraft. Wir zahlen viel ein und bekommen wenig raus."

Vier Prozent weniger Schulden
Zumindest der aktuelle Geschäftsbericht gibt Grund zur Freude. Laut diesem hat Rapid von 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 einen Umsatz von 24,64 Millionen Euro und einen Gewinn von 50.344 Euro erwirtschaftet. "Es ist erfreulich, dass es uns in einer gemeinsamen Kraftanstrengung doch noch gelungen ist, die Saison 2014/15 mit einem leichten Plus zu beenden, obwohl die Gruppenphase der Europa League nicht erreicht wurde", sagte Geschäftsführer Christoph Peschek zu dem konsolidierten Jahresergebnis. Damit konnte der Verein sechs der jüngsten sieben Saisonen positiv abschließen. Der Schuldenstand wurde um vier Prozent auf 1,23 Millionen Euro verringert.

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