Nach Indonesien

14 "entführte" Orang-Utans dürfen nach Hause

14 illegal nach Thailand eingeführte Orang-Utans treten nach jahrelanger Wartezeit die Heimreise in den Dschungel von Indonesien an. Die Menschenaffen seien bereits vor Jahren in Privatzoos im Süden Thailands beschlagnahmt worden, teilte die Tierschutzorganisation "Wildlife Friends Foundation Thailand" (WFFT) am Mittwoch mit.
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Jedoch hätten die Aktivisten die Behörden erst jetzt davon überzeugen können, die vom Aussterben bedrohten Primaten nach Hause zu schicken. Wie die Tiere in der Zwischenzeit untergebracht waren, wurde nicht bekannt. Voraussichtlich am Donnerstag sollten sie in Indonesien ankommen.

Auswilderung wird wahrscheinlich schwierig
Die Orang-Utans, die überwiegend aus dem indonesischen Teil der Insel Borneo, aber auch aus Sumatra stammten, seien von Tierärzten eingehend untersucht worden, bevor das grüne Licht für die Rückführung gegeben wurde. Wer sich in Indonesien um die intelligenten Tiere kümmern wird, wurde zunächst nicht bekannt. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass sie nach so langer Gefangenschaft je wieder frei im Regenwald überleben könnten.

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Freitag, 20. Mai 2022
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