Fr, 17. August 2018

2:1-Sieg im Video

02.11.2015 07:59

Rapid: Sieben Punkte mit neun späten Toren

Rapid meldet sich mit dem 2:1-Heimsieg gegen Sturm am Samstag im Titelkampf zurück. Auffallend in jüngerer Vergangenheit: Die Rapid-Viertelstunde und die Lufthoheit sind viel wert. Im Video oben sehen Sie alle Highlights vom Sturm-Spiel.

Sechs Tage zuvor hatte Rapid just in der Rapid-Viertelstunde das Tor zur Derbyniederlage kassiert, am Samstag dagegen beendeten die Grün-Weißen mit dem neunten erzielten Treffer ab der 75. Minute die Negativserie in der Liga nach drei Niederlagen. Dadurch wurde fast unerwartet der Rückstand auf Salzburg reduziert. Durch Mario Sonnleitners Goldtor mit dem Kopf zum 2:1 über Sturm. "Wir wussten, dass Verlieren streng verboten war." Das Zahlenspiel von je neun späten Rapid-Toren und neun in dieser Saison per Kopf stimmt nicht ganz: Denn eines war ein Eigentor, von Sturm-Kapitän Michael Madl beim 2:2 in Graz.

Zwei grün-weiße Trümpfe
Aber sowohl die späten Tore und die Lufthoheit zählen zu den grün-weißen Trümpfen. Die Rapid-Viertelstunde brachte bisher insgesamt sieben Punkte - je zwei im Happel-Stadion gegen Wolfsberg und Sturm sowie in Ried, einen in Graz. Ohne vier dieser neun späten Tore wäre Rapid jetzt nur auf Platz sechs, hätte keine Titelchance mehr. Nur daheim gegen Ried, Grödig und Mattersburg sowie in Wolfsberg änderten Tore in der Rapid-Viertelstunde nichts am Punktekonto.

Per Kopf traf Rapid in fünf der bisher 14 Partien - je zweimal auswärts gegen Austria, daheim gegen Admira (das sicherte drei Punkte). Auch Sonnleitners erstes Siegestor dieser Saison war zwei wert: Es zahlt sich aus, dass Rapids "Tüftler" Thomas Hickersberger und Stefan Oesen sich neue Varianten bei Eckbällen und Freistößen einfallen lassen. Jetzt nicht nur mit Steffen Hofmann, sondern auch mit Florian Kainz.

Bereit für Pilsen
Rapid tankte vor dem Europa-League-Spiel bei Viktoria Pilsen, in dem Donnerstag mit einem Punkt der Aufstieg fixiert werden kann, wieder Selbstvertrauen. Aber auch Tschechiens Meister. Pilsen schlug daheim im Spitzenduell Sparta Prag 2:1 (0:0), holte den Tabellenführer ein, spielte ab der 41. Minute und Rot von Abwehrchef Prochaszka mit zehn Mann. Innenverteidiger Baranek und Petrzela trafen zur 2:0-Führung. Duris vergab bei 0:0 einen Elfmeter. Rapids Trainer Zoran Barisic hatte einen "Privat-Spion", dem er voll vertraut, auf der Tribüne.

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