Genau unter die Lupe nimmt Tirols Polizei die Verkehrsteilnehmer rund um die Bildungseinrichtungen im Land in den ersten Wochen nach Schulbeginn. Eine Bilanz nach rund einem Monat fällt zumindest in Hinblick auf die Unfälle durchwegs positiv aus. Zahlreiche Strafen wurden aber dennoch verteilt.
Die Sicherheit am Weg zur Schule bzw. in den Kindergarten schreibt Tirols Exekutive jedes Jahr besonders groß. „Das oberste Ziel der Schwerpunktaktion war es, den Kindern ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu gewähren“, betonen die Beamten in einer Aussendung.
Ein besonderes Augenmerk sei heuer neben dem Geschwindigkeitsverhalten auch auf die neuen Bestimmungen bei E-Scootern gelegt worden.
Eine gute Sichtbarkeit der Kinder ist besonders wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr.

Enrico Leitgeb
Bild: Christof Birbaumer
Zu hohes Tempo häufigste Verkehrssünde
Die Bilanz nach einem Monat engmaschiger Schulwegüberwachung: Rund 5500 Verkehrsdelikte wurden geahndet. „In über 90 Prozent der Fälle handelte es sich um Übertretungen bei der Geschwindigkeit“, verdeutlichen die Beamten.
Der überwiegende Teil der Lenkerinnen und Lenker habe sich jedoch „rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst“ verhalten.
Kein Kind verletzt, Appell an Eltern
Als besonders positiv hebt Oberst Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung, hervor, dass „seit Beginn des heurigen Schuljahres kein Kind auf dem Schulweg auf Tirols Straßen durch einen Unfall verletzt worden ist“.
Angesichts der nahenden Zeitumstellung und dunkleren Jahreszeit betont der Leiter, dass „eine gute Sichtbarkeit der Kinder besonders wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr ist“. Leitgeb richtet einen Appell an die Eltern im Land, dass sie ihre Kinder mit reflektierenden Westen oder Reflektoren ausstatten.
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