Schon jetzt ist Arkadiusz Mazurek einer der wichtigsten Spieler bei Regionalligist St. Johann. Der junge Pole kam erst im Sommer aus seinem Heimatland in den Pongau und lebt sich derzeit in Österreich ein. Mit der „Krone“ sprach der Stürmer über die Anfangszeit in einem neuen Land.
Erst im Sommer wechselte Arkadiusz Mazurek vom polnischen Drittligisten Wasilkow nach St. Johann. In der Regionalliga Nord traf der Mittelstürmer zuletzt beim 2:1-Derbysieg gegen Saalfelden erstmals für seinen neuen Klub. Bei den Pongauern hat sich der 22-Jährige rasch eingelebt.
Wenn man in ein neues Land zieht, ist es natürlich immer herausfordernd. Besonders dann, wenn man noch jung ist.
Arkadiusz MAZUREK, Stürmer TSV St. Johann
„Wenn man in ein neues Land zieht, ist es natürlich immer herausfordernd. Besonders dann, wenn man noch jung ist. Salzburg ist aber wunderschön und ich fühle mich richtig wohl“, schilderte der Kicker der „Krone“ die ersten Wochen in Österreich.
Ganz alleine ist er ohnehin nicht in Salzburg. Bruder Bartosz kickt ebenfalls seit Sommer im Bundesland und unterschrieb bei den Bullen einen Vertrag bis Juni 2031. „Das ist wirklich gut für mich und für ihn. Bartosz ist mir sehr wichtig. Sowohl als Bruder als auch als jemand, von dem ich noch richtig viele Dinge lernen kann“, erzählte der 22-Jährige Pole über seinen drei Jahre jüngeren Bruder.
Das Hauptthema der beiden ist – wie könnte es auch anders sein – meist Fußball. „Nach jeder Partie besprechen wir gemeinsam unsere Leistungen. Wir gewöhnen uns gerade an das Leben hier und blicken mit Vorfreude in die Zukunft“, ist der Stürmer zuversichtlich.
Denn die Ziele bei „Arek“, wie er privat und innerhalb der Mannschaft genannt wird, sind groß. „Die Liga ist gut. Ich möchte ein kompletter Spieler werden, mich entwickeln und viele Tore schießen“, erzählte Mazurek. „Er ist schon jetzt sehr wichtig für uns und bringt auch körperlich einiges mit“, adelte auch Cheftrainer Bernhard Kletzl den Kicker.
Tore könnten die Pongauer ohnehin gut gebrauchen. Die St. Johanner – die bislang ligaweit mit vier Treffern die zweitwenigsten aller Mannschaften erzielten – unterlagen am Freitag bei Tabellenführer Wallern klar mit 0:4. Die Oberösterreicher zeigten den Salzburgern auf allen Ebenen klar die Grenzen auf und gewannen am Ende auch in dieser Höhe hochverdient.
Wie einst Pavle und Petar Ratkov
In der Vergangenheit gab es schon eine gleiche Konstellation zwischen einem Unterhaus-Verein und den Bullen.
Damals kickte Pavle Ratkov für Puch und den BSK 1933, Bruder Petar kickte indes für den Bundesliga-Klub.
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