Ausreise unklar

Krieg statt Kulm: Skispringer sitzt in Dubai fest

Ski Nordisch
01.03.2026 12:44
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was als Anreise zum Weltcup gedacht war, wurde für Ren Nikaido zur echten Odyssee. Der japanische Skispringer sitzt auf dem Weg nach Österreich zum Skifliegen am Kulm ausgerechnet in einer Krisenregion in Dubai fest.

Ren Nikaido wollte nach ein paar Erholungstagen in Japan zum Skiflug-Weltcup nach Bad Mitterndorf reisen. Doch schon am Flughafen Narita in Tokio nahm das Chaos seinen Lauf: Sein Flug wurde wegen technischer Probleme annulliert. Ein Nachtflugverbot verhinderte eine rasche Weiterreise – die Abreise verzögerte sich erneut. Der 24-Jährige verpasste sowohl die Qualifikation am Kulm als auch das erste Weltcup-Skifliegen.

Zwischenstopp im Krisengebiet
Als Alternativroute wählte Nikaido den Weg über Dubai, doch auch dort rissen die Probleme nicht ab. Zunächst kam sein Gepäck nicht an. Dann spitzte sich die Lage weiter zu: Wegen der aktuellen Kriegshandlungen in der Golfregion wurde der Luftraum gesperrt. Der dreifache Olympiamedaillengewinner – einmal Silber, zweimal Bronze in Mailand und Cortina d’Ampezzo – saß plötzlich in einer unsicheren Region fest.

Ren Nikaido‘s Instagram-Stories: Erst am Flughafen gestrandet, dann „endlich“ im Hotelzimmer
Ren Nikaido‘s Instagram-Stories: Erst am Flughafen gestrandet, dann „endlich“ im Hotelzimmer(Bild: instagram.com/ren._.nikaido/)

„Endlich habe ich ein Zimmer“
Immerhin gab es am Samstagabend ein kleines Aufatmen. „Endlich habe ich ein Zimmer“, schrieb Nikaido auf Instagram, nachdem er den riesigen Flughafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verlassen konnte.

Wann der Luftraum wieder freigegeben wird und der Japaner seine Reise nach Österreich fortsetzen kann, ist derzeit offen. Aus einem Routine-Trip wurde für Nikaido damit ein nervenaufreibendes Abenteuer ...

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