F1 in Australien

Antonelli-Crash überschattet Russell-Bestzeit

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mercedes-Pilot Kimi Antonelli hat am Samstag im Abschlusstraining zum Formel-1-Auftakt in Australien einen heftigen Unfall gehabt. Der 19-jährige Italiener rutschte zum Ende der Einheit über die Randsteine, verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen und krachte mit dem Heck in Kurve zwei in die Streckenmauer. Nachdem die Einheit wieder freigegeben worden war, raste Antonellis Mercedes-Teamkollege George Russell in 1:19,053 Minuten zur Bestzeit.

Der Engländer, dem in der neuen Formel-1-Ära mit neuen Autos der Titel zugetraut wird, verwies in einem turbulenten dritten Training mit deutlichem Vorsprung Rekordweltmeister Lewis Hamilton (+0,616 Sekunden) im Ferrari auf den zweiten Platz.

George Russell
George Russell(Bild: AFP/APA/WILLIAM WEST)

„Ich bin okay“
„Ich bin okay“, funkte Antonelli nach seinem Crash schnell Entwarnung und konnte selber aus seinem demolierten Wagen aussteigen. Der Mercedes musste mit einem Kran geborgen werden. Am Ende wurde Antonelli als Siebenter direkt vor Weltmeister Lando Norris im McLaren gewertet. „Ich hoffe, wir kriegen das Auto für die Qualifikation wieder hin“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff im TV-Sender Sky. Falls nicht, werde Antonelli eben aus der Boxengasse starten und ein starkes Rennen abliefern. Aber tatsächlich: Das Mercedes-Team brachte das Auto soweit fertig, dass Antonelli beim Qualifying an den Start gehen könnte. „Unglaublich“, kommentierte Mathias Lauda auf ServusTV.

  Dritter vor der Qualifikation am Samstag (6.00 MEZ Uhr/Sky) auf dem Albert Park Circuit wurde Hamiltons Teamkollege Charles Leclerc (+0,774 Sekunden). Bei der Premiere von Audi als Werksteam in der Motorsport-Königsklasse beendete Nico Hülkenberg, der einzige deutsche Pilot im Feld, das Training nur als 14. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen wurde im Red Bull Sechster.

Verzögerung nach Unfall in Formel 3
Erst nach 20 Minuten Verzögerung hatten die Formel-1-Fahrer auf den 5,278 Kilometer langen Kurs fahren können. Nach einem Crash in der Formel 3 zwischen den Prema-Piloten Louis Sharp und James Wharton mussten erst mal die Streckenbarrieren in Kurve fünf repariert werden.

Lange konnten die Formel-1-Fahrer anschließend vorerst nicht fahren. Wegen eines Motorenproblems stellte der Spanier Carlos Sainz seinen Williams am Eingang der Boxengasse ab. Um den Wagen sicher zu bergen, wurde die Einheit mit Roten Flaggen unterbrochen. Nach wenigen Minuten ging es weiter. Die zweite Rote Flagge des Tages wurde dann geschwenkt, als Antonelli in die Mauer krachte.

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