Nach der Olympia-Disqualifikation wird Wladyslaw Heraskewytsch in seiner Heimat wie ein Held gefeiert! Der ukrainische Skeleton-Star erhält nun sogar eine Prämie in Gold-Höhe als Zeichen der Anerkennung für seinen Einsatz auf internationaler Bühne.
Der 27-Jährige hatte bei den Olympischen Spielen für Schlagzeilen gesorgt und wurde disqualifiziert. Doch in der Ukraine erfährt er nicht nur moralische Unterstützung, sondern auch finanzielle.
Milliardär Rinat Achmetow kündigte an, Heraskewytsch umgerechnet knapp 200.000 Euro zukommen zu lassen. Die Summe entspricht der Prämie für eine olympische Goldmedaille. Es sei eine Anerkennung für seinen „Kampf für die Interessen der Ukraine auf internationaler Bühne“.
„Er kehrt als wahrer Sieger zurück“
Achmetow, Kohle- und Stahlunternehmer sowie Präsident von Fußballklub Schachtar Donezk, würdigte den Sportler in deutlichen Worten: „Wlad Heraskewytsch wurde die Möglichkeit genommen, bei den Olympischen Spielen um den Sieg zu kämpfen, dennoch kehrt er als wahrer Sieger in die Ukraine zurück.“
Und weiter: „Der Respekt und der Stolz, den er sich durch sein Handeln unter den Ukrainern verdient hat, sind die höchste Auszeichnung. Zugleich möchte ich, dass er genug Kraft und Ressourcen hat, um seine sportliche Karriere fortzusetzen und für Wahrheit, Freiheit und das Gedenken an jene zu kämpfen, die ihr Leben für die Ukraine gegeben haben.“
Zudem erhielt er kürzlich von Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Orden der Freiheit.

Signal aus der Heimat
Die Botschaft ist klar: Auch ohne Medaille gilt Heraskewytsch in der Ukraine als Gewinner. Während ihm sportlich die Chance auf Edelmetall genommen wurde, erhält er nun aus der Heimat eine Auszeichnung, die mindestens ebenso viel Gewicht hat.
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