Tierischer Zwischenfall bei Olympia! Während der Teamsprint-Qualifikation der Skilangläuferinnen in Lago di Tesero sorgte plötzlich ein großer, grauer Hund für Verwirrung.
Während die Athletinnen im olympischen Sprintbewerb um Hundertstel kämpften, tauchte plötzlich ein Hund unbekannter Herkunft auf der Strecke auf und lief neben der kroatischen Starterin Tena Hadžić her. Fans und Kommentatoren staunten nicht schlecht, als der Vierbeiner mit hohem Tempo die Zielgerade hinunterpreschte und die letzten Läuferinnen der Runde auf spielerische Weise „verfolgte“.
Hund löst Lichtschranke aus
Im Ziel angekommen, beschnupperte der neugierige Hund die Argentinierin Nahiara Diaz Gonzalez, ehe er sich nach seinem kurzen Einsatz zufrieden hechelnd einfangen und streicheln ließ.
Gefahr für Athletinnen oder Tier bestand nicht. Dennoch sorgte der Zwischenfall für Verwirrung: Der Hund hatte beim Überqueren der Linie die Lichtschranke ausgelöst. Plötzlich wurde für die Brasilianerin Eduarda Ribera ein Rückstand von nur 19,6 Sekunden angezeigt. Kurze Zeit später korrigierten die Offiziellen die Zeit auf 34,4 Sekunden Rückstand auf die Führende.
Szene geht um die Welt
Der Hund fand kurz darauf wieder zu seinem Besitzer zurück und die Bilder vom „Olympia-Teilnehmer auf vier Pfoten“ gingen um die Welt.
„Dachte, es wäre ein Wolf“
Hadžić äußerte sich nach dem Vorfall im Ziel: „Im ersten Moment dachte ich, es wäre ein Wolf, und ich halluziniere aufgrund des anstrengenden Rennens“, sagte sie. „Er war extrem groß, und als ich vorbeilief, hatte ich Angst, dass er mich vielleicht beißt.“ Sie kritisierte: „Dass er es überhaupt auf die Strecke geschafft hat, ist nicht gut. Für mich ist es keine große Sache, da ich nicht um eine Medaille kämpfe. Wenn das aber im Finale passiert wäre, wo es um Medaillen geht, könnte es gefährlich werden.“
„Muss ihm danken“
Die Griechin Konstantina Charalampidou, die ebenfalls zugegen war, war da gnädiger: „Zum Glück war er ganz brav“, sagte sie. „Er verfolgte die Kamera auf der Zielgeraden, war süß und hat das Rennen zum Glück auch nicht gestört. Es war lustig. Er hat mich das Rennen vergessen lassen, denn es war nicht gut. Dank ihm bin ich jetzt berühmt, deshalb muss ich ihm danken.“
Österreichs Langlauf-Teams im Finale
Sportlich hat Österreichs Langlauf-Duos souverän die jeweiligen Finali erreicht. Heidi Bucher/Magdalena Scherz kamen als Achte weiter, Michael Föttinger/Benjamin Moser erreichten sogar Platz sieben. Die Finali, für die sich die jeweils besten 15 Duos qualifiziert haben, beginnen um 11.45 bzw. 12.15 Uhr.
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