„Es ist ein absolutes Trauerspiel“, analysierte ORF-Kommentator Ernst Hausleitner mit trauriger Stimme die Fahrt von Petra Vlhova. Beim Olympia-Slalom am Mittwoch kämpfte sich die Slowakin nach einer langen Leidenszeit die Piste hinunter.
Petra Vlhova ist zurück! Die Ski-Ausnahmekönnerin aus der Slowakei, die bereits in der Olympia-Teamkombi an den Start gegangen war, absolvierte am Mittwoch im Slalom ihr erstes Einzelrennen nach zweijähriger Verletzungspause. Dabei hatte sie jedoch zu kämpfen und kam völlig entkräftet und mit einem Rückstand von knapp drei Sekunden auf Mikaela Shiffrin (USA) im Ziel an.
„Das tut mir im Herzen weh“
„Es ist ein absolutes Trauerspiel“, litt auch ORF-Kommentator Ernst Hausleitner mit. „Das tut mir im Herzen weh. Die Duelle mit Shiffrin waren so großartig.“
ORF-Expertin Marlies Schild berichtet von Schmerzen bei Vlhova: „Man merkt, sie fühlt sich nicht ganz sicher.“
„Ich hatte kein Leben mehr“
Die 31-fache Weltcup-Siegerin hatte sich im Jänner 2024 bei einem Sturz im Riesenslalom-Heimrennen in Jasna einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Heilung im rechten Knie war wegen Knorpelproblemen nicht wie gewünscht vorangeschritten.
Im März 2025 musste Vlhova neuerlich operiert werden. „Ich hatte kein Leben mehr. Ich konnte nichts mehr machen, nicht laufen, nicht Radfahren, nicht Skifahren“, hatte Vlhova damals geschildert.
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