Mit seinem KI-Agenten OpenClaw hatte der Österreicher Peter Steinberger in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt. Auch beim ChatGPT-Entwickler OpenAI. Dessen Chef Sam Altman verkündete jetzt höchstpersönlich, dass Steinberger bei OpenAI anheuert.
„Peter Steinberger verstärkt OpenAI und wird die nächste Generation persönlicher Assistenten vorantreiben. Er ist ein Genie mit vielen faszinierenden Ideen für die Zukunft intelligenter Agenten, die miteinander interagieren und Nutzern wertvolle Dienste leisten“, verkündete Altman via X. „Wir gehen davon aus, dass dies schnell zu einem Kernbestandteil unseres Produktportfolios werden wird.“
Steinbergers KI-Agent OpenClaw - Krone+ berichtete – soll demnach als Open-Source-Projekt in einer Stiftung weitergeführt werden, die von OpenAI unterstützt wird. Die Zukunft, so Altman, werde stark von „Multiagentensystemen geprägt sein, und es ist uns wichtig, Open Source in diesem Zusammenhang zu fördern.“
OpenAI soll OpenClaw unter die Massen bringen
Gegenüber brutkasten.com ließ Steinberger wissen, dass er auch weiterhin an OpenClaw arbeiten werde. Aber er habe noch mehr Ideen. „Ich habe einfach Mega-Bock darauf. Mit einer riesigen Menge an smarten Leuten zusammenarbeiten zu können – wie könnte ich da widerstehen?“, sagte er. „Ein bisschen mit dem Visum wird es aber noch dauern.“
Die Zusammenarbeit mit OpenAI sei der schnellste Weg, seinen KI-Agenten unter die Massen zu bringen, erklärte Steinberger den Schritt auf seinem Blog. Er sei im Herzen Programmierer und nicht daran interessiert, OpenClaw als eigenes Unternehmen großzumachen. Seine „nächste Mission“ sei es, einen KI-Agenten zu bauen, den auch seine Mutter nutzen könne. Dafür seien noch größere Änderungen notwendig, etwa was die Sicherheit der Software anbelangt.
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