Italiens Shootingstar begeistert die Ski-Welt! Giovanni Franzoni triumphierte am Samstag auf der legendären Streif in Kitzbühel, seinen Erfolg widmet er seinem im Sommer-Camp in Chile verstorbenen Zimmerkollegen Matteo Franzoso.
Franzoni, der auch in den beiden Trainings die Bestzeit aufgestellt hatte, behielt bei diffuser Sicht auf der rasanten Streif den Durchblick und feierte in 1:52,31 Min. seinen zweiten Weltcupsieg nach dem Super-G-Erfolg in Wengen in der Vorwoche.
„Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre“
„Unglaublich. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre“, sagte Franzoni, der im Moment seines größten Erfolges an seinen verstorbenen Ski-Weggefährten Franzoso dachte. Der 25-Jährige war im September bei einem Trainingssturz in Chile seinen schweren Verletzungen erlegen.
Unglaublich. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre.
Giovanni Franzoni
„Giovanni hatte sicherlich die größte Verbindung zu Matteo. Die sind zusammen aufgewachsen, im Team also zusammen groß geworden, sozusagen – bis hinauf in den Weltcup. Es ist ganz natürlich, dass Matteo in seinen Gedanken deshalb jetzt eine besonders große Rolle spielt“, schilderte Routinier Dominik Paris zuletzt im „Krone“-Interview.
Rekord-Siegerpreisgeld
Mit seinem Sieg durchbrach Franzoni, der das Rekord-Siegerpreisgeld von 101.000 Euro (brutto) einstreifte, auch die Schweizer Dominanz in der Abfahrt nach vier Siegen in den ersten vier Saisonrennen.

Historisches ÖSV-Debakel
Für den ÖSV war es hingegen ein Rennen zum Vergessen. Aus rot-weiß-roter Sicht fuhr bei der legendären Hahnenkamm-Abfahrt erstmals kein Österreicher in die Top-10. Vincent Kriechmayr wurde als bester ÖSV-Athlet 13.
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