Das Lauberhorn schreibt immer wieder wunderbare Ski-Märchen. So auch im Super-G. In dem Stefan Babinsky in seinem 94. Weltcup-Rennen zum ersten Mal auf das Podest raste. „In der Ruhe liegt die Kraft, Geduld ist eine Tugend“, sagt der Steirer. Der davor im Weltcup vier vierte Plätze als Topergebnisse stehen hatte.
„Ich hab immer an mich geglaubt, hab hart an mir gearbeitet. Und harte Arbeit macht sich bezahlt, das ist extrem schön.“ Dass es ausgerechnet an einem legendären Ort wie Wengen geklappt hat, machte die Premiere im Alter von 29 Jahren noch spezieller: „Wengen ist ein Klassiker, hier runterfahren zu dürfen, ist einfach geil. Ich komme immer gerne hierher, jetzt noch mehr!“
2023 Sturz, 2026 Sieg
Bereits an den Trainingstagen hatte Babinsky durchklingen lassen, dass es für das Podest reichen könnte. „Meine Leistungen waren in den letzten Wochen konstant gut, kleine Fehler haben aber jedes Mal Topresultate verhindert. Daran hab ich gearbeitet.“ Damit hat sich „Baba“ natürlich auch nachdrücklich für einen Startplatz im Olympia-Super-G empfohlen. Abgerechnet punkto Aufstellung wird aber erst nach dem Super-G am kommenden Freitag in Kitzbühel.
Ob Platz zwei in Wengen der Dosenöffner für Olympia war? „Werden wir sehen“, schmunzelte der Mann aus Seckau, „es wird weiter wichtig sein, technisch gut Skizufahren und zu attackieren. Die Performance in den letzten Rennen ist immer gut gewesen, aber ein paar Kleinigkeiten haben den Sprung nach ganz vorne verhindert. An dem werde ich weiter hart arbeiten.“
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