Malediven

Barfuß im Paradies

Reisen & Urlaub
15.01.2026 12:00

Weißer Sandstrand, Palmen, ganzjährig tropische Temperaturen, türkisblaues Meer – wenn so Ihre Vorstellung vom Paradies aussieht, dann sind Sie auf den Malediven goldrichtig.

Beim Blick aus dem Wasserflugzeug wirkt das Meer in seinen vielen Blau- und Türkistönen fast unwirklich, so schön ist es. Die Anreise war dank Nachtflug angenehm (Austrian Airlines fliegt im Winterflugplan nonstop). Nach kalt und grau beim Abflug in Wien, ist es bei der Ankunft in Malé warm und sonnig. Die Malediven sind ein gefragtes Reiseziel – das zeigt sich auch dadurch deutlich, dass der Flughafen in Malé groß ausgebaut wurde. Wie es von hier aus weitergeht, hängt vom gewählten Resort ab. Liegt dieses näher zur Hauptinsel, mit dem Boot (günstiger), sonst – wie für uns – mit dem Wasserflugzeug (teurer).

EIN RESORT PRO INSEL
Nun zurück ins Abenteuer. Das Six Senses Kanuhura liegt im Lhaviyani-Atoll. Hin und wieder taucht eine Insel im Sichtfeld auf. Der Aufbau gleicht sich. Ein kleines Eiland, weißer Sandstrand, Palmen, Wasservillen auf einem Steg, der gleichsam ein Stück Land umarmt, es ist eine Augenweide. Bald landen wir auf unserer „Trauminsel“. Am Landungssteg steht ein Willkommenskomitee, das uns herzlich mit Musik und lächelnden Gesichtern begrüßt. Shania, sie ist unser GEM, unser Guest Experience Manager, kümmert sich um alles, nimmt uns unsere Schuhe ab – die brauchen wir nicht mehr, meint sie. Strand- oder Wasservilla? Geschmackssache!

Erholung und Ruhe, so weit das Auge reicht
Erholung und Ruhe, so weit das Auge reicht(Bild: John Athimaritis (Six Senses Kanuhura))
Vier verschiedene Restaurants stehen den Gästen auf der kleinen Insel zur Auswahl.
Vier verschiedene Restaurants stehen den Gästen auf der kleinen Insel zur Auswahl.(Bild: John Athimaritis (Six Senses Kanuhura))
Im Six Senses Kanuhura überwiegen die Villen, die direkt am weißen Sandstrand liegen.
Im Six Senses Kanuhura überwiegen die Villen, die direkt am weißen Sandstrand liegen.(Bild: Six Senses Kanuhura)

Hier im Six Senses Kanuhura gibt es 85 Villen, 20% befinden sich im Wasser, der Rest am Strand. Es ist viel Platz, jedes Zimmer ist ein eigenes Haus, purer Luxus, obwohl die Insel nur etwa einen Kilometer lang und 300 Meter breit ist. Zur Ausstattung zählt – je nach Kategorie – ein kleines, privates Schwimmbad, eine großzügige Terrasse und Fahrräder vor der Haustür, die mit den jeweiligen Initialen gekennzeichnet sind.

Das Verkehrsmittel auf den Hotel-Inseln: Fahrräder, gekennzeichnet mit den Initialen der Gäste
Das Verkehrsmittel auf den Hotel-Inseln: Fahrräder, gekennzeichnet mit den Initialen der Gäste(Bild: Andrea Thomas)

Sie leisten uns in den nächsten Tagen gute Dienste. Am besten bei den Strandvillen finde ich den Zugang zum breiten Sandstrand, ein bisschen versteckt zwischen der tropischen Begrünung, mit Sichtschutz und Privatsphäre.

„KINO“ UNTER WASSER
Die Insel hat alles, was man braucht – vier Restaurants, Spa, Gym, Yogapavillon, Boutique, Kinderclub, Tennisplätze und ein Wassersportzentrum, das viele Möglichkeiten bietet. Eines fehlt nicht wirklich – Autos! Die Wege sind sandig, nichts ist asphaltiert, man fährt mit dem Rad oder geht am Strand entlang zu Fuß. Was für ein Luxus! Kein Stau, keine Autos, alles fußläufig.

Aber es geht noch besser: Der Grund, warum man hier Urlaub macht, sind nicht allein Strand, Sonne und Meer, sondern auch das, was im Meer ist. Schließlich gilt die Gegend als hervorragend für Taucher. Aber auch als Schnorchler erlebt man ein „Kino“ unter Wasser. Das Riff ist in einem guten Zustand, erfahren wir von James (siehe Interview), dem jungen Meeresbiologen, der hier arbeitet und sein Wissen den Gästen weitergibt. Überhaupt ist das Wochenprogramm eine Quelle der Freude, viele der Aktivitäten sind inkludiert, andere kostenpflichtig.

SCHILDKRÖTEN, STACHELROCHEN UND AMMENHAIE
Wir entscheiden uns für einen Bootsausflug im Sonnenuntergang, der die Begegnung mit Delfinen verheißt. Der untergehenden Sonne entgegen, wunderschön. Leider zeigt sich kein Flipper – trotzdem ein schönes Erlebnis, es ist eben die Natur. Am nächsten Tag beim Schnorcheln sind wir erfolgreicher. Bunte Fische ohne Ende, besonders aber die Wasserschildkröten, die hier heimisch sind, haben es mir angetan. Es geht allerdings noch „besser“, wenn es auch keine Wertung sein soll und kann. Aber für mich persönlich ist es ein einmaliges, einzigartiges und unvergessliches – ja – Abenteuer!

Schwimmen mit Ammenhaien und Stachelrochen – ein unvergessliches Erlebnis!
Schwimmen mit Ammenhaien und Stachelrochen – ein unvergessliches Erlebnis!(Bild: Andrea Thomas)
Barfuß-Dresscode: Autorin Andrea Thomas auf der Insel
Barfuß-Dresscode: Autorin Andrea Thomas auf der Insel(Bild: Andrea Thomas)

Sind Sie schon einmal mit Haien geschwommen? Ist das gefährlich? Nun gut, da es als Aktivität im Six Senses Kanuhura angeboten wird, habe ich es für mich als harmlos eingestuft. Nach einer kurzen Bootsfahrt konnten wir – ausgerüstet mit Schnorchel, Maske und Flossen – ins Meer. Und da waren sie: Ammenhaie! Viele! Vielleicht fünfzehn? Schwer zu zählen. Leichter ist es bei den Stachelrochen, die sie begleiteten, da konnte ich zwei beobachten. Gemeinsam schwammen wir im türkisblauen, warmen Meer hinter dem Ausflugsboot nach, genossen das Gefühl, etwas Einzigartiges zu erleben. Keine Sekunde fühlte ich mich unsicher. 

SCHIER UNENDLICHES WASSERSPORTVERGNÜGEN
Im Wassersport-Zentrum der Insel steht neben Schnorchel- und Tauch-Touren zum Hausriff und den erwähnten Ausflügen zur reichen Artenvielfalt unter Wasser noch eine Palette an Aktivitäten zur Auswahl. Parasegeln, Wasserski, Wakeboarden, Jet-Ski, Katamaran-Segeln und allerlei spaßigen Sportarten, die meist ein gutes Gleichgewicht verlangen. Und es bietet sich ein Abstecher auf die unbewohnte Nachbarinsel an, wo man nicht nur gut relaxen kann, sondern die auch ein schönes Plätzchen für ein leichtes Mittagessen im Strandrestaurant Dunes ist.

YOGA UND NACHHALTIGKEIT
Dem Wochenprogramm ist zu entnehmen, was sich sonst noch lohnt – etwa Yoga, Meditation, Detox-Pilates, ein Kurs, wie man Kokosöl macht, oder ein informativer Spaziergang über Nachhaltigkeit auf der Insel. Six Senses ist dafür bekannt, ohne Plastik auszukommen. Es hat ein Gewächshaus für Salate (fast Selbstversorger auf diesem Gebiet), Köche holen sich Kräuter aus dem eigenen Garten.

INFOS

Man überlegt sich, wie man den Gästen möglichst ressourcenschonend einen unvergesslichen Urlaub bereiten kann – das ist es, was zur Philosophie zählt. Und nicht zuletzt: ganzheitliche Wellness- und Verjüngungsbehandlungen, auch da gehört das Hotel- und Spa-Managementunternehmen, das derzeit 27 Hotels und Resorts in 21 Ländern betreibt, zu den Vorreitern.

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