Aufregung in 2. Liga

„Dann wird die Saison endgültig zur Farce!“

2. Liga
08.01.2026 06:03

Der FAC könnte zum großen „Nutznießer“ des Klagenfurt-Bebens in der 2. Liga werden. Admira-Trainer Thomas Silberberger nimmt sich kein Blatt vor den Mund: „Dann wird die Saison endgültig zur Farce!“

Das Vereinssterben hat in der 2. Liga offenbar schon Tradition! Nach dem Stripfing-Aus geht’s nun dem nächsten Chaos-Klub an den Kragen. Das Landesgericht Klagenfurt entschied zwar vorerst kein Konkursverfahren gegen die Austria zu eröffnen, gibt dem Verein aber auch nur zwei Wochen Zeit, sein wirtschaftliches Überleben zu sichern. Drei Spieler haben den Krisenklub aufgrund offener Zahlungen ja bereits verlassen. Werden auch die Spiele der Klagenfurter annulliert, reibt sich schon wieder ein Verfolger im Titelkampf die Hände. Von Stripfings Aus profitierten die Lustenauer, „kollabieren“ die Kärntner, sagt der FAC „Danke“.

Die Titelaspiranten St. Pölten, Amstetten, Admira sowie die Vorarlberger haben gegen die Violetten gewonnen, die Wiener unterlagen der Elf von Rolf Landerl mit 1:2. „Wenn das jetzt auch noch passiert, dann wird die Saison endgültig zur Farce“, kann Admira-Coach Thomas Silberberger nur noch den Kopf schütteln. „Das wär schon richtig bitter.“ Sportmanager Lukas Fischer, der heute mit FAC in die Vorbereitung startet, meint dazu: „Sollte dieser Fall eintreten, könnte außer jenem Klub, der nicht gut gewirtschaftet hat, niemand etwas dafür. Gibt es einen weiteren Knall, wäre es mir jetzt lieber, als in einem heißen Liga-Finish.“ Die Floridsdorfer (aktuell drei Punkte hinter Leader St. Pölten Fünfter) würden auf Platz eins rutschen, wären Winterkönig ...

Wettbewerbsverzerrung ist es – durch den jüngsten Totalschaden der Stripfinger – eigentlich eh schon. „Absolut! Ich hoffe, dass zumindest Klagenfurt die Saison ordentlich beenden kann. Auch wenn sie nur mit der Jugend auflaufen. Im schlimmsten Fall hast du im Frühjahr sonst nur noch zehn Spiele.“ Dennoch brennt Silberberger auf den Neustart am 20. Februar.

Letzter Schuss muss sitzen
„Die Pause hat lange genug gedauert. Wir sind froh, dass es endlich wieder losgeht.“ Wenngleich das Frühjahr auch für die Südstädter wegweisend wird. Admiras letzter Schuss im Aufstiegsrennen muss bekanntlich sitzen. Sonst wird’s auch vor den Toren Wiens ungemütlich – wirtschaftlicher Natur, eh klar. „Wissen wir. Der letzte Schuss ist der beste“, so Silberberger.

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