In Rom ist am Donnerstag das neue Anti-Doping-Labor eingeweiht worden, das die Proben der Athletinnen und Athleten der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina im kommenden Februar testen wird. Das vom Verband der italienischen Sportmediziner (FMSI) betriebene Labor gilt als technologisch modernstes und leistungsfähigstes seiner Art weltweit. Auf sechs Stockwerken arbeiten in Rom 35 Spezialisten – darunter Biologen, Chemiker, Pharmakologen und Biotechnologen.
Das Labor zählte auch bisher schon zu den 28 von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditierten Zentren und soll nun über Möglichkeiten verfügen, die selbst die Institute in Seibersdorf in Niederösterreich, in Paris, Lausanne oder Köln nicht bieten, teilte der FMSI-Verband mit. In der Einrichtung können sämtliche bekannte und potenziell neue verbotene Substanzen untersucht werden, ohne auf externe Strukturen zurückgreifen zu müssen.
Die Analysen reichen von Stimulanzien und Steroiden über EPO-Nachweise bis zur Identifikation von Gen-Doping. Zudem wird die Morphologie roter Blutkörperchen untersucht, um Eigenblutdoping zu erkennen. Ab dem 31. Jänner werden dort tausende Olympiaproben erwartet und untersucht.
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