Audi brennt auf sein Debüt in der Formel 1 im nächsten Jahr. Am Mittwochabend wurde in München ein erstes Konzept präsentiert. Bis 2030 wollen die Ingolstädter fit für WM-Titel werden.
Die Formel-1-Saison 2026 wirft bereits ihre Schatten voraus und damit auch der bevorstehende Einstieg von Motorsport-Gigant Audi. Die Ingolstädter präsentierten am Mittwochabend ihr Konzept in München der Öffentlichkeit, ließen dabei auch zahlreiche PS-Stars der Vergangenheit wie etwa Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen in geschichtsträchtigen Boliden auffahren.
Lange Tradition verpflichtet
„Unser Einstieg in die Formel 1 ist Teil von etwas Größerem“, sagte im Rahmen des Galaabends Audi-CEO Gernot Döllner. „Die Geschichte von Audi in der Formel 1 beginnt gerade erst, doch Motorsport war schon immer Teil unserer DNA.“ Von der Rallye-WM über die DTM, die 24 Stunden von Le Mans und die Formel E hat der deutsche Hersteller bereits zahlreiche große Rennserien und Titel gewonnen.
Das Ziel ist klar: Ab dem Jahr 2030 um Meisterschaften zu kämpfen.
Audis F1-Projektleiter Mattia Binotto
Entsprechend groß sind auch die Ziele in der Königsklasse des Motorsports. „Das Ziel ist klar: Ab dem Jahr 2030 um Meisterschaften zu kämpfen“, gab F1-Projektchef Mattia Binotto die Marschrichtung vor. Nächstes Jahr tritt ein revolutionäres neues Reglement in Kraft, unter dem fast die Hälfte der Leistung elektrisch generiert wird. Auch die etablierten Teams starten dann bei Null – deshalb sei aktuell der beste Zeitpunkt für das Formel-1-Debüt von Audi.
Neue Farben für die Formel 1
Die Ingolstädter haben zu diesem Zweck im März des Vorjahres das Schweizer Sauber-Team übernommen, weshalb auch Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto ihre Cockpits unter Audi-Flagge behalten werden. Ihre giftgrünen Boliden werden aber nach dem Finale in Abu Dhabi eingewintert, weil Audi 2026 in neuem Glanz erstrahlen will.
Das grundlegende Design wurde am Mittwochabend präsentiert: So wird man in den drei Farben „Titanium“, „Carbon-Schwarz“ und einem neu vorgestellten „Audi-Rot“ unterwegs sein. Auch das Markenlogo – die weltberühmten vier Ringe – wird in der Formel 1 künftig in dem neuen Rot erstrahlen.
Entwickelt werden die Boliden an drei Orten: In der ehemaligen Sauber-Fabrik im Schweizer Hinwil, im Motorsport-Zentrum im bayrischen Neuburg an der Donau und im englischen Bicester. Das endgültige Debüt-Auto wird im Jänner bei einem offiziellen „Team Launch“ präsentiert, bevor es direkt nach Barcelona zu den ersten (geheimen) Testfahrten geht.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.