Mord in Graz

41-Jähriger starb durch Schuss in den Hinterkopf

Österreich
26.01.2014 12:19
Jener 41-Jährige, der am Samstagnachmittag in der steirischen Landeshauptstadt Graz von einem Bekannten in dessen Wohnung getötet worden war, starb laut Obduktion durch einen Schuss in den Hinterkopf. Zwischen den beiden Männern war es vor der Bluttat zum Streit gekommen, der völlig eskalierte.

Das spätere Opfer hatte seinen Bekannten am Samstag in dessen Wohnung besucht. Im Zuge eines Gesprächs - beide saßen am Bett - entwickelte sich eine Auseinandersetzung um finanzielle Angelegenheiten, wie der Verdächtige später bei der polizeilichen Einvernahme erklärte.

Der Streit eskalierte schließlich, der 61-Jährige griff zur Waffe - nach Angaben von Hansjörg Bacher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, handelte es sich dabei um einen "historischen Revolver". Die Obduktion der Leiche ergab später, dass das Opfer durch einen Schuss in den Hinterkopf gestorben war. 

Gegen 14 Uhr verständigte der Mann selbst die Polizei und gestand die blutige Tat. "Er behauptet, zuvor vom Opfer attackiert worden zu sein", sagte Hansjörg Bacher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz. Er wurde von Beamten der Polizeiinspektion Eggenberg festgenommen.

Zwischen den zwei Männern war es in der Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten gekommen. Dabei seien immer Geld und Alkohol die Gründe gewesen, hieß es aus dem Umfeld der beiden. Weitere Ergebnisse der Einvernahmen des Verdächtigen sowie die näheren Tatumstände sollen erst am Montag vorliegen, erklärte Bacher.

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