So darf am fünften und letzten Spieltag (14. Dezember), wenn die Russen spielfrei sind, weder der Prager-Klub Heerenveen daheim gegen Lewski Sofia gewinnen noch Dinamo Bukarest in Marseille einen Punkt holen. Sowohl Marseille als auch Lewski (1:0-Heimsieg gegen die Franzosen) sind in Gruppe F nicht mehr aus den Top Drei zu verdrängen und spielen damit im kommenden Jahr in der Runde der besten 32 weiter.
Stuttgart ohne Spiel weiter
Der VfB Stuttgart war am Donnerstag zwar spielfrei, hat sich aber dennoch für die K.o.-Runde qualifiziert, indem es von den Resultaten seiner Gruppe-G-Kontrahenten profitierte. PAOK Saloniki verlor bei Rapid Bukarest mit 0:1, Stade Rennes unterlag dem ukrainischen Meister Schachtjor Donezk ebenfalls mit 0:1. Beide Vereine können damit vor dem letzten Spieltag die Stuttgarter nicht mehr vom dritten Platz verdrängen.
Den Aufstieg geschafft haben am Donnerstag in der Gruppe H auch Zenit St. Petersburg (1:1 gegen Besiktas Istanbul) und der FC Sevilla (3:1 gegen Vitoria Guimaraes). Die Spiele der Gruppe E: Roter Stern Belgrad bezwang den AS Rom 3:1 (1:1) und der FC Basel blieb gegen Tromsö mit 4:3 (1:3). Fix qualifiziert ist in dieser Gruppe noch keine Mannschaft.
SPIELE VOM MITTWOCH
Der AZ Alkmaar, Litex Lowetsch, Lokomotive Moskau und Steaua Bukarest haben schon am Mittwoch vorzeitig die K.o.-Runde im UEFA-Pokal-Wettbewerb erreicht. Der niederländische Fußball-Ehrendivisonär Alkmaar kam Mittwoch bei Lowetsch zu einem 2:0 (1:0) und festigte in der Gruppe D mit sieben Zählern den zweiten Platz hinter dem punktgleichen und bereits qualifizierten FC Middlesbrough. Lowetsch (6 Punkte) kann trotz der Niederlage ebenfalls nicht mehr vom dritten Rang verdrängt werden. Dnjepr Dnjepropetrowsk (3) holte sich bei Schlusslicht Grasshoppers Zürich (0) mit 3:2 (1:0) den ersten Sieg, ist aber am letzten Spieltag am 15. Dezember spielfrei.
Auch Lok Moskau weiter
Auch Lokomotive Moskau hat einen Platz in der K.o.-Runde sicher. Die Russen gewannen bei Maccabi Tel Aviv (0) mit 4:0 (1:0) und können mit sieben Punkten nicht mehr von einem der ersten drei Plätze verdrängt werden. Dagegen muss Espanyol Barcelona (5) nach dem 1:1 (1:0) bei Bröndby Kopenhagen (4) ebenso zittern wie die Dänen und der spielfreie US Palermo. In der Gruppe A verlor der spielfreie Hamburger SV (6) seine Tabellenführung an den AS Monaco. Die Mannschaft aus dem Fürstentum siegte bei Slavia Prag mit 2:0 (1:0) und setzte sich mit ebenfalls sechs Zählern an die Spitze. Viking Stavanger (4) vergab alle Chancen auf ein Weiterkommen durch ein 0:2 (0:1) beim bisherigen punktlosen Tabellenletzten ZSKA Sofia. Die Norweger können am letzten Spieltag nicht mehr eingreifen. Dem HSV genügt am 15. Dezember ein Punkt gegen Slavia Prag (4).
Steaua Bukarest souverän
Steaua Bukarest ließ in der Gruppe C nichts anbrennen und sicherte sich den Einzug in die nächste Runde durch ein 3:0 (1:0) gegen Schlusslicht Halmstads BK. Auch Hertha BSC darf sich nach dem 0:0 bei Sampdoria Genua Hoffnungen machen, müssen allerdings am 15. Dezember gegen Tabellenführer Bukarest antreten.








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