In Kirchbichl

Megaprojekt samt Sky-Bar um 110 Millionen Euro

Tirol
30.07.2025 16:00

Bis 2028 entsteht in Kirchbichl ein Großprojekt mit zwei Bürotürmen. Die Balmung Medical Gruppe wird Hauptnutzer sein. Ein dritter Turm ist bereits angedacht.

Ein Großprojekt entsteht derzeit in Kirchbichl. Dort wird am sogenannten „HorizonQuarter“ gearbeitet. Unlängst erfolgte der Spatenstich auf dem ehemaligen Gelände der Perlmooser-Zementwerke. Stolze 110 Millionen Euro investiert die BlackHorizon Group in das Projekt. Bereits im Jahr 2020 wurde das Grundstück gekauft, 2021 und 2022 wurden die alten Zementwerke abgerissen.

Kürzlich fand in Kirchbichl der Spatenstich zum Bau des Megaprojektes statt.
Kürzlich fand in Kirchbichl der Spatenstich zum Bau des Megaprojektes statt.(Bild: Black Horizon Group)

Balmung Medical Gruppe als Hauptnutzer
Bis Anfang 2028 entstehen auf dem Areal zwei teilautomatisierte Logistikhallen, ein Parkhaus mit 528 überdachten Stellplätzen sowie ein hochmoderner Bürokomplex, bestehend aus zwei Türmen.

„Der Hauptnutzer des neuen Bürogebäudes mit einer Bruttogeschossfläche von rund 13.747 Quadratmeter wird die Balmung Medical Gruppe sein. Die Gruppe steht für eine lückenlose und zuverlässige Versorgung des globalen Gesundheitsmarkts mit medizinischen Bedarfsartikeln“, heißt es in einer Presseaussendung.

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Es entstehen zudem ein öffentliches Betriebsrestaurant, ein großzügiger Seminar- und Eventbereich sowie ein exklusives Sky-Restaurant mit Panoramablick in rund 50 Metern Höhe.

Die Verantwortlichen in einer Aussendung

3000 Quadratmeter für externe Vermietung
Für die externe Vermietung stehen weitere rund 3000 Quadratmeter an Büroflächen zur Verfügung. Doch damit nicht genug: „Es entstehen zudem ein öffentliches Betriebsrestaurant, ein großzügiger Seminar- und Eventbereich sowie ein exklusives Sky-Restaurant mit Panoramablick in rund 50 Metern Höhe. Für die Mitarbeiter ist außerdem ein Fitnessstudio geplant, ebenfalls soll am Areal eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung entstehen.“

Langfristig soll das Bürogebäude um einen weiteren Turm mit nochmals rund 6400 Quadratmeter Bruttogeschossfläche ergänzt werden, verraten die Verantwortlichen. Übrigens: Bei den Abbrucharbeiten der früheren Zementwerke wurde auch auf Nachhaltigkeit gesetzt. So wurden rund 120.000 Tonnen an Betonrecyclingmaterial erzeugt, die bereits andernorts wiederverwendet wurden.

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