Bis ans Schwarze Meer

Abenteuerliche Bootsreise mit der Kraft der Sonne

Niederösterreich
15.07.2025 18:30

Mit ihrer Zille ist eine Familie aus Niederöszterreich derzeit über die March und die Donau auf dem Weg ins Schwarze Meer – angetrieben nur von Sonnenstrom!

Fest steht: Richard und Klaus Kormann werden im Herbst ihren Schulkollegen von einem einzigartigen Sommerabenteuer berichten können. Denn die beiden Burschen sind mit ihren Eltern Agnes und Günter kürzlich in Angern an der March zum Schwarzen Meer aufgebrochen. Und zwar nicht auf dem Luft- oder Landweg – sondern mit einer Solarzille über March und Donau.

Der Kapitän beim Ablegen in Angern an dere March.
Der Kapitän beim Ablegen in Angern an dere March.(Bild: zVg/Kormann)

Benzin war keine Option
Das traditionelle Holzboot bringt samt Ausrüstung, Proviant und vierköpfiger Besatzung knapp 700 Kilo auf die Waage. Angetrieben wird es von einem kleinen Elektromotor, der nur durch ein Solarpaneel mit Strom versorgt wird. „Benzin kam nicht in Frage“, betont Kormann: „Lärm, Gestank und Spritkosten waren keine Option.“ Unterstützt wurde das Wagnis von Markus Unger und dessen Unternehmen „Wir sind Solar“. Das Ziel liegt rund 1920 Kilometer entfernt: der sogenannte Kilometer 0 an der Donaumündung bei Sulina in Rumänien.

Zwei Monate unterwegs
Die Idee für den Öko-Tripp kam Günter Kormann bei einer Paddeltour mit seinen Söhnen: „Damals trafen wir Langstrecken-Paddler, die haben großen Eindruck auf uns gemacht.“ Wie lange dauert die Reise? „Das wird sich zeigen, eingeplant sind jedenfalls die gesamten Ferien.“ Zurück nach Niederösterreich geht’s jedenfalls nicht mehr mit der Zille.

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