Neue Salzburger Zahlen

In Stadt wird Anteil der Autos langsam weniger

Salzburg
10.06.2025 17:30

Die Salzburger fahren mehr mit dem Rad und gehen mehr zu Fuß. Die Politik will das Verhältnis zwischen Pkw-Verkehr sowie Radfahren und Fußgängern mit messbaren Zielen weiter drehen.

Der Stau-Wahnsinn des Wochenendes war phasenweise auch in der Stadt Salzburg zu spüren. Langfristig nimmt die Zahl der Autos in der Stadt aber offenbar schon ab. Laut dem am Dienstag präsentierten „Mobilitätsbericht 2025“ ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am gesamten Verkehr von 2018 auf 2022 von 44 auf 37 Prozent gesunken. Spürbare Zuwächse gab es sowohl beim Rad- als auch beim Fußgängerverkehr.

„Es zeichnen sich Tendenzen ab, die eine Mobilitätswende darstellen. In absoluten Zahlen stellen wir auch auf wichtigen Verbindungen eine Verkehrsabnahme bei den Autos fest“, erklärt Franz Schober, Leiter für den öffentlichen Verkehr bei der Stadt. Mit einer Reform des Obus-Netzes, mehr Radwegen und einer Verkehrsberuhigung vom Neutor bis zum Museumsplatz sowie weiteren Maßnahmen will die Stadt den Anteil des motorisierten Individualverkehrs bis 2040 auf 20 Prozent senken.

Laut Verkehrsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) enthält der Mobilitätsbericht einen umfassenden Plan, wie die Stadt den Verkehr umbauen will. „Wir werden diesen Bericht jährlich fortschreiben und können uns messen lassen, welche Ziele wir erreicht haben und welche nicht“, sagt Schiester.

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