Ärger mit der Justiz

Mike Tyson muss in Brasilien vor Gericht

Sport
11.11.2005 09:29
Der frühere Box-Weltmeister Mike Tyson hat erneut Ärger mit der Justiz. Die brasilianische Polizei verhörte den Amerikaner am Donnerstag, weil ein Kameramann behauptet hatte, Tyson habe ihn in einem Nachtclub angegriffen. Der ehemalige Schwergewichts-Champion muss sich nun an diesem Freitag bei einer Anhörung vor einem Gericht in Sao Paulo rechtfertigen.

Tyson soll den 34 Jahre alten Kameramann geschubst und die Kamera auf den Boden geworfen haben, um sich daraufhin mit Erfolg das Videoband zu sichern. Laut Polizei bestätigte der Boxer die Beschädigung der Kamera, bestritt aber, den Kameramann geschubst zu haben.

„Lasst mich in Ruhe“
Tyson hatte am Mittwoch in Brasilien eine Pressekonferenz gegeben und darum gebeten, danach in Ruhe gelassen zu werden. Er machte in der größten brasilianischen Stadt halt, nachdem er zuvor in Argentinien in der populären Show des Ex-Fußballstars Diego Maradona aufgetreten war.

Immer wieder Negativ-Schlagzeilen
Der einst schlaggewaltige Boxer hat in der Vergangenheit immer wieder für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Wegen Vergewaltigung einer jungen Frau saß er im Gefängnis, in einem skandalträchtigen Kampf biss er Evander Holyfield einst ein Stück vom Ohr ab und versuchte in einem anderen Fight, den Arm seines Gegners zu brechen.

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(Bild: KMM)



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