Vier Wochen hielt er die Füße still und machte sich unsichtbar. Das wird dem Mühlviertler Problemwolf aller Voraussicht nach zumindest vorübergehend das Leben retten. Denn die Abschussfrist läuft jetzt ab, ohne dass Isegrim den Jägern vor den Lauf geraten war.
Dieser Wolf dürfte mitbekommen haben, dass es Zeit ist, unterzutauchen. Denn nachdem am 7. März der Abschussbefehl ergangen war, war er verschwunden. Zuvor hatte er sich fast täglich in die Siedlungen rund um St. Oswald bei Haslach getraut, lief ständig vor Wildkameras – auch mitten am Tag. Doch dann war er plötzlich weg.
Noch einen Tag durchhalten
Mit 2. April läuft die Abschusserlaubnis aus – und es sieht ganz danach aus, als ob der Wolf die Galgenfrist überleben wird. Dann muss er wieder zweimal auffällig werden, damit er wieder als Risikowolf eingestuft und zum Abschuss freigegeben werden kann.
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