Hans Knauß erinnerte sich im Audi-Talk anlässlich der bevorstehenden Nordischen Ski-WM an seinen wildesten Sprung auf der Skipiste. Auch über sein „Skisprung-Vorbild“ Andi Goldberger staunte er und gab seine Prognose für die anstehende Nordische Ski-WM ab.
Nachdem Hans Knauß 1995 bei seiner Gröden-Premiere im ersten Training den letzten Sprung nicht perfekt erwischt hatte, nahm er am nächsten Tag noch mehr Risiko und hob 76 Meter weit ab. „Die Fotografen hatten nur meine Skier und Unterschenkel auf ihren Bildern. Ich hatte die Hose gestrichen voll, es war schon extrem,“ erinnerte sich der 54-Jährige.
„Goldberger war ein Star“
Eine Skisprung-Karriere wäre Knauß also wohl nicht in den Sinn gekommen. Von Skisprung-Legende Andi Goldberger war der gebürtige Schladminger allerdings ein großer Fan. „Er war der Überflieger schlechthin, ein absoluter Star. Einen ähnlichen Hype hatte eigentlich sonst nur Hermann Maier ausgelöst“, staunte Knauß. „Er war ein genialer Sportler und ein toller Mensch, damals, wie heute.“
Österreich unter Druck
Knauß sieht vor allem bei den Skispringern und Skispringerinnen Österreich in der Favoritenposition. „Jeder rechnet mit Medaillen, das erzeugt zwangsläufig einen gewissen Druck, dem sie hoffentlich Stand halten“, warnt der ehemalige Skirennläufer. Trotzdem zeigt sich der 54-jährige zuversichtlich und prognostiziert in Trondheim neun österreichische Medaillen und davon drei Goldene.
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