Zu gefährlich

Motorräder dürfen nicht mehr auf die Nordschleife!

Motor
22.02.2025 11:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Man mag gar nicht hinschauen bei den YouTube-Videos, in denen Motorräder und Autos gleichzeitig auf der Nürburgring-Nordschleife unterwegs sind. Schließlich leben Biker dort noch gefährlicher als Autofahrer. Bzw. lebten, denn für sie wurde die letzte Zielflagge geschwungen.

Die bei Hobbyrennfahrern beliebten Touristenfahrten auf der Nordschleife sind ab der kommenden Saison für Motorradfahrer gesperrt. Als Grund für das Zweiradverbot nennen die Streckenbetreiber Sicherheitsbedenken. Demnach führen die unterschiedlichen Fahrdynamiken von zwei- und vierrädrigen Fahrzeugen häufig zu Missverständnissen. Zudem seien Motorradfahrer aufgrund fehlender Knautsch- und Auslaufzonen besonders gefährdet.

(Bild: YouTube.com/statesidesupercars)

Es gibt ein Hintertürl
Wer die legendäre Strecke dennoch unter zwei Räder nehmen will, hat aber auch künftig noch die Möglichkeit dazu. Statt wie bisher gemeinsam mit Autos dürfen Motorräder die knapp 21 Kilometer lange Strecke im Rahmen von geführten Fahrten bei Fahrtrainings und -kursen befahren. Für dieses Jahr sind vier ganztägige Trainingsformate geplant, bei denen die Teilnehmer in Gruppen mit unterschiedlichem Erfahrungsstand eingeteilt werden, etwa in Anfänger und Nordschleifen-Experten.

Die rund 5 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke ist nicht vom Motorradverbot im Rahmen der Touristenfahrt betroffen. Sie bleibt für Motorradfahrer befahrbar. Für dieses Jahr sind 38 Termine geplant.

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