Ein Stoppschild zu überfahren, ist keine gute Idee. Tut man es dann auch noch während der Führerscheinprüfung, ist es doppelt blöd. Und genau darüber kann Formel-1-Rookie Oliver Bearman ein Lied singen.
In der vergangenen Saison hatte Bearman seine ersten Rennkilometer in der Motorsport-Königsklasse abspulen dürfen, in drei GP- und einem Sprint-Start brachte es der Brite auf stolze sieben Zähler.
Durchgefallen
Im Stadtverkehr darf sich der Haas-Pilot seit 2022 legal bewegen, wenngleich der Weg zum Führerschein durchaus eine Hürde – genauer gesagt ein Stoppschild – in sich hatte.
„Ich kam erst beim zweiten Mal durch“, verriet Bearman im Rahmen der großen Formel-1-Launch-Show in London. „Ich hielt bei einem Stoppschild nicht an. Ich habe es nicht gänzlich missachtet, sondern bin einfach darauf zugerollt, anstatt richtig anzuhalten. Auf Rennstrecken gibt es solche Schilder nicht“, so die Rechtfertigung des 19-Jährigen. „Das war typisch ich, oder typisch Rennfahrer: Ich dachte, ich komme da auch ohne irgendwelche Fahrstunden durch. Das war mein Fehler. Danach nahm ich ein paar Fahrstunden, bevor ich nochmals zur Prüfung antrat.“ Diesmal mit Erfolg, mittlerweile darf Bearman sowohl in der Formel 1 als auch im Straßenverkehr Autos lenken – mal schneller, mal bedachter ...
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