Laut Studie spielt Berufstätigkeit während oder nach einer Krebsbehandlung bei vielen Betroffenen eine positive Rolle. Neben größerer rechtlicher Absicherung wird mehr finanzielle Hilfe für die Krebshilfe gefordert.
Eine Krebserkrankung verändert das Leben schlagartig. Künftig könnte, laut Robert-Koch-Institut, jeder zweite Mensch davon betroffen sein. Grund genug, im aktuellen Krebs-Report erstmals den Effekt einer Diagnose auf die Erwerbstätigkeit der Betroffenen zu untersuchen. Allein in Niederösterreich waren von 2021 bis 2023 durchschnittlich rund 9350 Neuerkrankungen jährlich zu verzeichnen.
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„Von den Betroffenen waren 88 Prozent erstmals mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Knapp über 40 Prozent dieser Menschen sind in der Lebensphase von Ausbildung und Erwerbsleben“, erklärt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.
Gefordert werde daher künftig ein wirksamer Kündigungsschutz für die Betroffenen, sowie ein Modell der „Wiedereingliederungsteilzeit“ mit Rechtsanspruch. „Weiters sollen die psycho-onkologischen Versorgungen im Land ausgebaut werden und die NÖ Krebshilfe eine dauerhafte Finanzierung erhalten“, sagt Königsberger-Ludwig.
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