Der Ausstellungsbetrieb im Wiener Kunstforum ist vorläufig gesichert. Nach Gesprächen zwischen UniCredit Bank Austria und des Bank Austria Kunstforum Wien wird für das zweite Halbjahr 2025 mit Unterstützung des Beirats und unter Berücksichtigung des neuen Eigentümers der Immobilie an neuen Finanzierungsmodellen gearbeitet. Das verschafft nun Zeit, um dem Ausstellungshaus eine Neuausrichtung bis 2026 zu ermöglichen.
„Die vereinbarte Übergangslösung bietet die Möglichkeit, nach Alternativen zu suchen. Ich freue mich, dass Ivan Vlaho unserem Haus die faire Chance auf eine Zukunft gegeben hat“, so Direktorin Ingried Brugger via Aussendung am Freitag. „Es wird nun möglich, an Strategien zu arbeiten, die einen hochkarätigen Ausstellungsbetrieb über das Ende der langjährigen und außergewöhnlichen Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria hinaus ermöglichen.“
Die UniCredit Bank Austria hatte – wie berichtet – vor dem Hintergrund der Signa-Insolvenz ihr Kultur-Sponsoring neu aufgestellt und wird mit dem Jahr 2025 ihr Engagement beenden. Das Kunstforum drohte also, ebenfalls ein Opfer der Signa-Pleite zu werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.