Nachdem sich ein dementer Pensionist am Freitagnachmittag bei Metnitz (Bezirk St. Veit an der Glan) auf den Weg in den Wald gemacht hatte, fehlte noch am Abend jede Spur von dem Mann. Als die Tochter des Seniors von dessen Abwesenheit Wind bekommen hatte, schlug sie sofort Alarm – mit Happy End.
Die Hundeführer des Samariterbundes Kärnten haben den Vermissten das Leben gerettet. Der Mann wurde schließlich gegen 20 Uhr verletzt und unterkühlt in einem Waldstück aufgefunden, nachdem er gestürzt sein dürfte, teilte der Samariterbund am Samstag mit.
Haus ohne Bargeld und Co. verlassen
Schon am Nachmittag hatte die Tochter des Pensionisten Anzeige erstattet, dass ihr dementer Vater das Haus ohne Bargeld, Dokumente und das für ihn lebensnotwendige Insulin verlassen habe und nicht mehr auffindbar sei. An der folgenden Suche beteiligten sich Hundeführer und Einsatzhelfer der Rettungshundestaffel sowie ortskundige Feuerwehrleute.
Lag bei minus sieben Grad im Wald
Gegen 20 Uhr entdeckten Jäger am Vellacherberg schließlich Spuren im Schnee. Eine Einsatzgruppe der Rettungshundestaffel wurde sofort in das unwegsame Suchgebiet gebracht, die Suche war kurze Zeit später erfolgreich. Bei Temperaturen von minus sieben Grad hätte der Mann wohl nicht lange überlebt.
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