Es war ein Wettlauf gegen die Zeit bei den aktuellen, bitterkalten Temperaturen: In der Nacht auf Dienstag wurde im Tiroler Unterland nach einem 80-Jährigen gesucht, der von einem Ausflug nicht mehr nach Hause zurückgekehrt war. Letztlich waren es Spuren im Schnee, die gegen Mitternacht zu dem unterkühlten Mann führten.
Gegen 20.15 Uhr am Montagabend hatten Angehörige den 80-jährigen Einheimischen als vermisst gemeldet. Der Pensionist hatte am Nachmittag seine Wohnung in Kolsassberg (Bezirk Innsbruck-Land) verlassen. Zurückgekehrt war er nicht mehr. Erreichbar war er auch nicht.
Drohnen kamen zum Einsatz
Feuerwehr, Polizei und Rettung leiteten daraufhin eine große Suchaktion in die Wege. Dabei kamen auch Drohnen zum Einsatz.
Spuren führten zu einer Almhütte
Nach stundenlanger Suche bei eiskalten Temperaturen entdeckten schließlich zwei Feuerwehrleute Spuren im Schnee, die zu einer Almhütte führten. Gegen Mitternacht konnte der vermisste 80-Jährige dort dann in einem offenen Raum aufgefunden werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte es fast minus zehn Grad. Der Mann war unterkühlt, ansonsten aber offenbar unverletzt.
Großaufgebot von Einsatzkräften
Die Einsatzkräfte brachten den Senior ins Tal, wo er zur weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus Hall eingeliefert wurde. Im Einsatz standen die Feuerwehr Kolsassberg, die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Betriebsfeuerwehr Swarovski mit zwei Drohnen, mehrere Polizeistreifen samt Diensthunden und die Rettung.
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