Hartberg muss am Mittwoch (20.30 Uhr) zum Nachtrag nach Salzburg. Der „Liga-Krösus“ wird von Serienproblemen geplagt. Eine oststeirische Siegpremiere ist nicht unmöglich.
Der Zeitpunkt scheint günstig! In den bisherigen 17 Duellen hat Hartberg zwar fast immer den Kürzeren gegen Salzburg gezogen (15 Niederlagen, zwei Remis) – aber die Bullen werden von einer historischen Krise geplagt: Nach mickrigen drei Remis in den letzten fünf Partien gab’s den Absturz auf Rang sieben.
Coach Pep Lijnders steht schwer in der Kritik! Manche in Salzburg denken, dass der statistisch gesehen schlechteste Bullen-Coach nur noch deshalb im Amt ist, weil sein Kumpel Jürgen Klopp mit Jahresbeginn als „Head of Global Soccer“ zu Red Bull stößt.
Fakt: Seit Hartbergs Aufstieg 2018 war Salzburg nach 14 Runden immer Tabellenführer, hatte immer zumindest 30 Punkte – der Abstand zu den Oststeirern betrug bis zu 21 Zähler. Diesmal aber könnte Hartberg die Bullen mit einem Sieg erstmals sogar überholen!
TSV-Coach Manfred Schmid hat Samstag im „Hinspiel“ im neunten Duell als Trainer seinen ersten Punkt gegen die Bullen erobert: „Bisher sind meine Teams Austria und WAC meist in Schönheit gestorben, aber Salzburg ist kein Gruselgegner für mich. Das 1:1 hat in Hartberg den Glauben erhöht, dass Mittwoch sogar mehr drinnen ist. Salzburg befindet sich bedingt durch viele Verletzungen, unglückliche Niederlagen, Doppelbelastung und die wenigen Torerfolge in jüngster Zeit in einer Abwärtsspirale. Für einen Erfolg aber bräuchten wir eine Steigerung und etwas Glück.“
Gutes Omen: Kapitän Heil & Co. treten in der Bundesliga zum vierten Mal im nächsten Spiel gegen denselben Gegner an – die bisherigen drei „Rückspiele“ haben sie gewonnen.
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