Kinder sollen „schön reden“, und in den Städten kommt es immer stärker zu einem „Sprachgemisch“: Oft wird der Dialekt gerade in der Schule als Lernhürde gesehen. Manche Eltern möchten die Mundart daher ihren Kindern nicht weitergeben. Werden Dialektsprecher zur Minderheit? Und: Wie gut ist Ihr Steirisch? Machen Sie den Test!
Eine „Quetschn“ ist eine Ziehharmonika, „dahoam“ ist zu Hause, und hat jemand einen „Huscher“, so handelt es sich um einen Dachschaden. Was für viele Steirer „eh kloa“ ist, wird für manch andere in der Grünen Mark zur Fremdsprache. Allerdings: „Einen steirischen Dialekt in diesem Sinne gibt es ohnehin nicht“, legt der Sprachwissenschafter Arne Ziegler die Tatsachen auf den Tisch.
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