Skoda hat die Weltpremiere des Elroq gefeiert. Wie der Name verrät, handelt es sich dabei um ein kompaktes Elektro-SUV vom Format des Skoda Karoq. Auch wenn er mit dem viele Teile gemeinsam hat, ist er doch im Wesentlichen ein verkürzter Enyaq – mit ebenso „verkürztem“ Preis.
So dürfte die tschechische VW-Tochter ihren Ruf als „wahrer Volkswagen“ weiter stärken – mit einem Einstiegspreis von 35.490 Euro liegt er auf dem Niveau des genannten Verbrenner-Bruders.
Den Antrieb übernimmt der Skoda Elroq teilweise vom Enyaq: Das Basismodell Elroq 50 bekommt einen 125 kW/170 PS starken Elektromotor an der Hinterachse und 52 kWh Netto-Batteriekapazität. Der 60 hat 160 kW/204 PS und 59-kWh. Reichweitenkönig wird die Version 85 mit 77 kWh Akkukapazität und einem 210 kW/286 PS Heckantrieb sein.
2025 kommt eine Allradversion dazu, mit einem zusätzlichen Motor an der Vorderachse und insgesamt 220 kW/299 PS.
Die WLTP-Reichweite geben die Tschechen mit „mehr als 560 Kilometer“ an. Mit bis zu 175 kW Ladeleistung geht das Laden der Akkus relativ schnell: Am längsten ist die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent bei der größten Batterie, hier dauert es 28 Minuten. Die kleineren Batterien der heckgetriebenen Versionen Elroq 50 und Elroq 60 lassen sich in 25 Minuten oder weniger laden.
Geräumig und praktisch
Der Elroq verspricht ein herausragendes Platzangebot, das sich u.a. in einem Kofferraumvolumen von 470 bis 1580 Liter äußert. Skoda verweist auf insgesamt 48 Liter zusätzlichen Stauraum in diversen Fächern im Innenraum. Zwar gibt es keinen Frontkofferraum, aber dennoch eine gute Lösung für die Unterbringung des Ladekabels: in einem Netz unter der Hutablage.
Zur Serienausstattung gehören u.a.Rückfahrkamera, Klimatisierung mit Fernzugriff, Proaktiver Insassenschutz, Spurwechsel- und Auspark-Assistent sowie Ausstiegswarner. Zentral auf dem Armaturenbrett sitzt ein aufgesetzter 13 Zoll großer Touchscreen mit allen Connectivity-Möglichkeiten, im Cockpit hinter dem Lenkrad ein kleiner integrierter Tachobildschirm.
Neue Designlinie
Der Elroq ist nicht nur Skodas neuestes und kleinstes Elektroauto, sondern auch der erste Vertreter der neuen Designlinie namens „Modern Solid“, die ihn robust wirken lässt. Die Front verzichtet auf den Kühlergrill des Enyaq, sondern trägt ein „Tech-Deck-Face“, wie es Skoda nennt.
Bestellbar ist der Skoda Elroq ab 2. Oktober zu Preisen ab 35.490 Euro.
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