Nach einer Apokalypse zieht Momma (Halle Berry) mit ihren Zwillingssöhnen Samuel und Nolan in eine abgelegene Waldhütte. Aus Angst vor tödlichen Gefahren dürfen die Jungen nur an ein Seil gebunden die Nähe der Hütte erkunden. Doch als einer von ihnen an Mommas Warnungen zu zweifeln beginnt, droht alles zu zerbrechen ... Lesen Sie hier unsere „Krone“-Kino-Kritik zum neuen Gruselfilm „Never Let Go“.
Wer von der Apokalypse ausgespien wurde, übrig blieb, der muss irgendwie klarkommen auf diesem Erdenrund, das längst eine einzige Gefahrenzone ist. Momma (Halle Berry), die mit ihren Zwillingssöhnen Samuel und Nolan in einer Hütte im Wald lebt, bindet sich ihre Jungs im Freien mit einem dicken Tau an den Leib, denn sie ist sich sicher: Da draußen lauert der Tod ...
Halle Berry weiß als von Ängsten gepeinigte Mutter in einer Art Postapokalypse zu überzeugen – und ja, die provisorische Nabelschnur zwischen ihr und den Kindern wird gekappt. Regisseur Alexandre Aja („Oxygen“ u. a.) jongliert raffiniert mit einer allgegenwärtigen Bedrohung und lässt sein Kinopublikum lange im Dunklen, bis das Böse unvermittelt seine dämonische Fratze zeigt.
Eine packende Gruselmär, die ihr Schreckenspotenzial nach und nach entfaltet.
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