Skispringer Clemens Aigner schwebt auf Wolke sieben. Nach dem Samstag-Sieg war der Tiroler auch am Sonntag in Stams nicht zu schlagen. Er gewann das Kontinentalcup-Springen vor dem Franzosen Foubert und Landsmann Jonas Schuster. Jetzt möchte sich Aigner einen Platz im ÖSV-Weltcupteam sichern.
„Endlich hat’s auch hier einmal geklappt“, grinste Skispringer Clemens Aigner nach seinen beiden Siegen binnen 24 Stunden beim Kontinentalcup in Stams.
Im August 2015 feierte der Wipptaler seinen ersten Erfolg in der zweiten Adler-Liga, neun Jahre musste der Stams-Schüler auf dieses Gefühl beim Heimspringen warten: „Wenn man eine Schanze in- und auswendig kennt, ist es echt sehr schwierig, in einem Wettkampf das Beste abzurufen.“
Mit dem Doppelpack auf der Heimschanze geht der 31-jährige Tiroler mit 167 Punkten Vorsprung in das Mattensaison-Finale in Klingenthal (D) am 28. und 29. September: „Es schaut gut für mich aus.“
Der Weltcup ist mein ganz großes Ziel, im Vorjahr hat es im Herbst leider nicht geklappt.
Skispringer Clemens Aigner
Diese Trophäe ist für Clemens nur Nebensache, ein Startplatz im österreichischen Weltcup-Aufgebot ist ihm viel wichtiger: „Da ist mein ganz großes Ziel, im Vorjahr hat es im Herbst leider nicht geklappt.“
Im Moment hat Aigner im Kampf um einen sogenannten Quotenplatz mit 272 Zählern die Nase gegenüber den Teamkollegen Manuel Fettner (260) und Daniel Huber (238) vorn: „Für den, der die Quote holt, schaut es gut aus.“
Die jetzige Topform ist kein Zufall. Nach der Saisonanalyse stellte der Jung-Vater sein Paket mit Material und Technik um: „Mein Grundsprung ist stabiler. Ich bin nicht mehr davon abhängig, dass mir ein super Sprung gelingt.“
Tolle Bestätigung
Blendend in Form präsentierte sich Meghann Wadsak auch im zweiten Kontinentacup-Springen bei den Damen. Einen Tag nach dem ersten Stockerlplatz flog die erst 17-jährige Wienerin am Sonntag hinter der französischen Siegerin Josephine Pagnier und der Deutschen Agnes Reisch neuerlich auf Platz drei: „Ich wusste, dass ich hier an diesem Wochenende in Stams gut mithalten kann, aber man muss es dann auch erst auf die Schanze bringen. Das ist mir gelungen und daher bin ich jetzt wirklich sehr glücklich.“
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