Das Ars Electronica Festival von 4. bis 8. September in Linz steht unter dem Titel „Hope“ – und wie notwendig diese Hoffnung ist, zeigen auch die Gewinner-Arbeiten des Prix Ars Electronica. Das Linzer Lentos präsentiert aber auch Animationen – und sogar sprechende Kaffeemaschinen.
Die Ars Electronica startet am Mittwoch, 4. September. Der Titel lautet „Hope/Hoffnung“, wir haben darüber berichtet.
Die Postcity ist zwar das Zentrum der Ars, im Kunstmuseum Lentos aber zeigt man die beeindruckende Ausstellung der 13 Gewinner beim Prix Ars Electronica.
Die Inhalte sind als Spiegel der Gegenwart zu lesen, denn sie reichen von einem Kriegswaffen-Karaoke bis zu den Klimalügen der Ölindustrie. Beatie Wolfe (GB) macht in „Smoke and Mirrors“ (Kategorie New Animation Art) sichtbar, wie zerbrechlich unsere Erde ist. Die Künstlerin Rib (JP) hat durch häusliche Gewalt als Kind ein Auge verloren.
Kaffeeautomat mit Allüren
Um dieses Trauma zu verarbeiten, probiert sie ein Tierglasauge oder eine leuchtende Augenprothese. Witzig: Die sprechende Kaffeemaschine von Jan Zuiderveld (NL). Man muss sie gut unterhalten, sonst gibt’s keinen Kaffee (Kottan-Fans wird das entzücken). Die Prix-Gala findet am 5. September im Design Center statt.
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