Neugegründeter Spittaler Verein fühlt sich ausgenutzt. Die Verantwortlichen halten eine Neuorientierung für nötig.
Auf gegenseitige Unterstützung und für Tierbesitzer in Not sollte der Verein, der sich in Spittal gegründet hat, hinauslaufen. Doch das wurde von vielen offenbar falsch verstanden und ausgenutzt. „Bei uns werden Tiere einfach abgegeben. Wir sind definitiv nicht dafür da, fremde Tiere außerhalb des Netzwerks während des Urlaubs oder bei genereller Überforderung zu beaufsichtigen oder zu übernehmen“, stellt Spittals Vizebürgermeistern Angelika Hinteregger, Gründerin des Netzwerkes, klar.
„Wollen nach wie vor Anlaufstelle sein“
Hinzu komme der finanzielle Aufwand. Dennoch will man sich des Themas weiter annehmen. „Die Tier-Not ist in Spittal leider sehr groß! Wir wollen nach wie vor eine Anlaufstelle sein, nur müssen wir uns neu orientieren, denn so wie wir aktuell aufgestellt sind, sind wir viel zu klein und überfordert“, so Hinteregger, die sich am 7. September beim Tierschutztag in Klagenfurt Infos einholen will, um dem Problem entgegenwirken zu können.
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