Der parteilose Robert F. Kennedy will Donald Trump im US-Wahlkampf unterstützen. Entsprechende Gerüchte kursieren schon länger. „Ich glaube nicht mehr, dass ich eine realistische Chance auf den Sieg habe“, sagte er am Freitag.
Daher wolle er den Republikaner unterstützen. In den meisten Stimmzetteln werde sein eigener Name aber auf den Stimmzetteln bleiben. Er werde sich jedenfalls in besonders umkämpften US-Bundesstaaten aus dem Rennen ums Weiße Haus zurück. Dort werde sein Name schon vom Wahlzettel gestrichen, kündigte der 70-Jährige am Freitag in Phoenix an.
Berichte über einen Wechsel des chancenlosen Politikers in das Lager von Trump gibt es in den USA seit einigen Tagen. Darin hatte es geheißen, dass der Rückzug beschlossene Sache sei.
Mehrere Treffen mit Trump
Im Gegenzug werde ihn der Republikaner Trump in sein Regierungsteam aufnehmen, sollte er US-Präsident werden. Er habe sich bereits mehrfach mit Trump und seinen Beraterinnen und Beratern getroffen, sagte der 70-jährige Politiker. Dabei hätten sich Übereinstimmungen bei verschiedenen Themen gezeigt, wie bei der Grenzsicherung, der Redefreiheit und den Bemühungen, Kriege zu beenden.
Der Neffe des früheren Präsidenten John F. Kennedy gilt nicht nur gegen Trump als chancenlos, sondern auch gegen die Demokratin Kamala Harris. In den jüngsten Umfragen in dieser Woche liegt er bei 8,7 Prozent.
Kennedy ist Anwalt und Aktivist, aber vielen auch als Impfgegner und Verschwörungstheoretiker bekannt. Er pflegt Kontakte zu Rechtsextremen. Dennoch wollte er ursprünglich für die Demokratinnen und Demokraten ins Rennen ums Weiße Haus gehen.
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