War der olympischen Marathon heute sein letztes Rennen? Eliud Kipchoge, der größte Langstreckenläufer der Geschichte, hatte morgens das Rennen bei Kilometer 31 aufgegeben. Und dann? Dann verschenkte er an die Fans an der Strecke nicht nur seine Startnummern, sondern auch seine Schuhe! Vielleicht ein Wink, dass er seine Karriere jetzt beendet…
Kipchoge hatte davon geträumt, als Dritter nach Abebe Bikila aus Äthiopien (1960 und 1964) sowie Waldemar Cierpinski aus der DDR (1976 und 1980) den olympischen Marathon dreimal zu gewinnen. Aber da hatte er in Paris nicht den Hauch einer Chance. Schon nach der ersten großen Steigung war er hoffnungslos zurückgefallen und gab dann schließlich das Rennen auf.
Alfons Kaiser von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stand just an der Stelle, wo Kipchoge aufgab. Da erlebte er, wie der zweimalige Olympiasieger seine Startnummern und auch seine Schuhe verschenkte. Bilder davon stellte er der „Krone“ zur Verfügung. Der Kenianer, dessen große Karriere hier in Paris bereits 2003 mit WM-Gold über 5000 m begann, ist und bleibt der Größte. Unvergessen sein Lauf im Prater, als er als erster und bisher einziger Läufer im Marathon unter 2:00 Stunden blieb.
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