Für Jan Hercog wurde es am Freitag im Olympischen 10-Kilometer-Schwimmbewerb nichts mit dem anvisierten Top-Ten-Platz. Danach kämpfte der Österreicher, der am Ende 21. wurde, mit den Emotionen, sprach von „Trotteln, die aus dem Becken kommen“.
Er habe „früh gemerkt, dass es (ein Top-Ten-Platz, Anm.) sich nicht ausgehen wird“, sagte Hercog im ORF-Interview nach dem Rennen. In der ersten Runde sei im Wasser „viel geprügelt“ worden, er sei „aus dem Pulk herausgerissen“ worden und konnte das nicht mehr aufholen.
Auf die Frage, was die größte Challenge gewesen sei, sagte Hercog knallhart: „Die Trottel, die aus dem Becken kommen – Felix (Auböck, Anm.) ausgenommen.“ Es habe mehrere Teilnehmer gegeben, die das Rennen zu schnell angegangen und dann durchgereicht worden seien. „Die haben sich dann aus dem Pulk herausreißen lassen und haben mich mitgezogen“, ärgerte sich der Österreicher.
Hercog kämpft mit den Emotionen
Dann wurde Hercog richtig emotional, sagte mit brüchiger Stimme, dass die Enttäuschung sehr groß sei, aber: „Von fünf Jahren habe ich nicht geglaubt, dass ich jetzt hier bin. Letztendlich bin ich happy, dass ich mich durchgekämpft habe.“ Trotz allem sei das Rennen für ihn „ein Zwei-Stunden-Orgasmus“ gewesen, konnte der Österreicher am Ende des Interviews dann wieder lachen.
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