Mit drei Siegen in den ersten drei Partien sind die Salzburger perfekt in die neue Saison gestartet. Der längere Ausfall von Stürmer Karim Konate trübt jedoch die gute Stimmung bei den Bullen. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Christoph Nister.
Das nennt man Start nach Maß: Neo-Cheftrainer Pep Lijnders feierte mit Salzburg in den ersten drei Pflichtspielen ebenso viele Siege.
Während der 6:0-Erfolg im Cup in Dornbirn noch in die Kategorie Aufwärmübung fiel, wurden die Bullen beim GAK in der Bundesliga schon deutlich mehr gefordert (3:2). Mit Twente Enschede wartete in der Quali für die Königsklasse der erste internationale Brocken, den die Mozartstädter aus dem Weg räumen wollen. Das 2:1 im Heimspiel unterstrich, dass das System von Lijnders greift. Der 41-Jährige hat beim Vizemeister nach einer enttäuschenden Vorsaison vieles auf links gedreht und für frischen Schwung gesorgt.
Die ersten drei Siege sind dennoch bestenfalls ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Ansprüche an der Salzach sind höher als anderswo. Hier sind Siege oftmals eine Selbstverständlichkeit, stehen Titel an der Tagesordnung. Umso schmerzhafter ist der Ausfall von Karim Konate.
Der Ivorer, 2023/24 trotz eines hartnäckigen Formtiefs während der Saison Bundesliga-Torschützenkönig, wird wohl erst im September wieder spielbereit sein und verpasst voraussichtlich sowohl das Rückspiel in Enschede wie auch die möglichen Play-off-Partien gegen den Sieger des Duells Dynamo Kiew gegen die Rangers aus Glasgow.
Der Knipser ist nicht eins zu eins ersetzbar, das hat das Hinspiel gegen die Niederländer gezeigt. Sein Ausfall ist zugleich Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Diese fordern schon seit Wochen mehrere hochkarätige Neuzugänge für die laufende Spielzeit. Da halfen bislang auch die Siege über Dornbirn, den GAK und Twente herzlich wenig.
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